Vereine aufgepasst! Wir bilden aus - zum neuen Trainer C Breitensport!
Interessenten haben noch 10 Tage bis Meldeschluss! Die nächste Ausbildungsreihe beginnt erst wieder im Frühjahr 2019

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10 lizenzierte Mountainbikeguides mehr auf den Trails

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Vom 24.-28.7. fand in der Südbadischen Sportschule Steinbach der abschließende Prüfungslehrgang des Trainer C Breitensport Mountainbikeguide 2016/17 statt. Die bestens vorbereiteten Prüflinge werden in Kürze allesamt ihre Lizenz per Post erhalten. Die Ergebnisse der fachlichen Theorieprüfung, der überfachlichen Theorieprüfung, der erstmals durchgeführten Fahrtechnikprüfung und der Prüfungslehrproben sorgten für Zufriedenheit bei der Prüfungskommission. Das zunächst durchwachsene Wetter besserte sich im Wochenverlauf, so dass die Füße während der praktischen Prüfungen trocken blieben und der Fahrtechnikteil nicht noch an Anspruch zunahm. Glückliche Gesichter strahlten in die Augen der Prüfer als diese die Zertifikate austeilten.


Wir wünschen viel Erfolg in der Trainerlaufbahn!

 

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 Text und Bild: Julian Steinbach

Bei zunächst wundervollem Sonnenschein begann die Premiere des heißersehnten Lehrganges „Enduro Alpin“ in Bürserberg/Brandnertal, welcher als Praxismodul für die Bikeguideausbildung nutzbar war. Die 7 Teilnehmer und 2 Referenten freuten sich die ersten 2 Tage über weitestgehend trockene Verhältnisse bei moderaten Temperaturen. Björn Karin, der einzig anwesende Bikeguideanwärter und erfahrene Fahrtechniktrainer, coachte die Teilnehmer in Sachen Fahrtechnik. Die Referenten Alex Ujma und Julian Steinbach ergänzten einige wenige Details.

 

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Durch das hohe Einstiegsniveau der Teilnehmer konnte eine steile Lernkurve erzielt und mit den Inhalten strammen Schrittes voran gegangen werden. Schon sehr bald ging es auf die anspruchsvollen Trails im Brandnertal. Die Tour am zweiten Tag wird allen in Erinnerung bleiben, denn die Trails (S2-S4) dort sind einfach grandios, von flowig bis technisch alles dabei. In Sektionstrainings wurden die Schlüsselstellen gezielt trainiert. Durch das Feedback der Referenten steigerten sich alle innerhalb ihrer Möglichkeiten und niemand übernahm sich. Diese Art Gruppendynamik wurde von allen als überaus positiv und konstruktiv bewertet. Überhaupt war die Stimmung in der Gruppe etwas ganz besonderes. So viele Biker auf so hohem Niveau, die sich alle gegenseitig motivierten, sich über den Erfolg der anderen freuten… Toll!
Samstags ging es dann auf Gondeltour: Guideanwärter Björn führte die Gruppe zuerst 1000 Tiefenmeter auf feinsten Trails abwärts nach Gaschurn und dann 1100 weitere über zuerst wurzellastige, dann in Spitzkehren mündende, vom Hochjoch nach Schruns. Der Tag begann etwas feucht-neblig, um dann, pünktlich zur Mittagsrast auf der Veranda eines Gaschurner Italieners, in perfekten Sonnenschein überzugehen. Pünktlich zur Abfahrt vom Hochjoch entleerten sich die Wolken dann wieder. Petrus war wohl der Meinung, dass die Wurzeln allein nicht anspruchsvoll genug für diese Gruppe waren. Dem Regen trotzend, mit breiten Grinsen, flowten die Biker dem Tal entgegen. Viel mehr Spaß kann man auf dem Rad nicht haben. Die zuvor erlernten und vertieften Techniken garantierten auch bei diesen Bedingungen eine sichere Ankunft im Tal und manifestierten ein Dauergrinsen in den Gesichtern.

 

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Am Sonntag stand eine softe Variante des Bikebergsteigens an. Die knapp 2000m hohe Mondspitze sollte erklommen und auf der Rückseite die Abfahrt genossen werden. Bei leichtem Regen startete das Vorhaben. Die erste Hälfte des Anstieges, ca. 450hm, wurden radeln zurückgelegt. Dann ging es per pedes auf die zweite Hälfte, das Bike die meiste Zeit geschultert. Teils unter Einsatz aller 4 Gliedmaßen kletterten die Teilnehmer dem Gipfel entgegen um nach gut zweieinhalb Stunden dort anzukommen. Nach einer kurzen Stärkung, dem obligatorischen Gruppenselfie vor dem Gipfelkreuz und dem Anlegen der Protektoren stellte die Gruppe fest, dass die Abfahrt unter diesen nassen Verhältnissen doch zum größten Teil etwas zu viel Anspruch hatte. Bisher waren alle heil geblieben und das sollte auch so bleiben. Deswegen ging es in ähnlichem Stil die 250hm bergab bis zum Joch wie schon zuvor bergan. Einige Passagen waren fahrbar, was auch gerne angenommen wurde. Am Joch angekommen mussten alle ein wenig über sich selbst und dieses Abenteuer lachen. Gute Laune war Programm. Kurz unterhalb des Joches begann der 550hm-Trailabschiedskuss des Events. Zumeist flowig über Wiesen schmolzen die Höhenmeter schon fast zu schnell. Zum Glück kam mit gleicher Geschwindigkeit das von den Vortagen bekannte Dauergrinsen zurück, mit dem die Teilnehmer und Referenten dann die Heimfahrt antraten.

 

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 Text und Bild: Julian Steinbach

Im nunmehr achten Jahr fand in der dritten Juniwoche die Fortbildung „Trails und Technik Alpen“ in Bürserberg/Brandnertal statt. Bei Kaiserwetter begrüßten die Referenten Holger Schönleber und Julian Steinbach die 11 Teilnehmer am Donnerstag. Residiert wurde wie immer im Hotel Dunza, dessen liebenswerte Mitarbeiter/innen stets für ein besonderes Wohlgefühl sorgen.

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Das Programm bei diesem als Praxismodul für die Bikeguideausbildung nutzbaren Lehrganges wird, nach Vorgabe von Eckdaten der Referenten, von den Bikeguieanwärtern gestaltet. 4 an der Zahl waren anwesend. Für das Fahrtechniktraining zu Beginn wurde die Gruppe halbiert, je 2 Anwärter und 1 Referent coachten die Teilnehmer in Sachen Basics, bevor die Referenten übernahmen und tiefer in die Materie einstiegen: Linienwahl und unterschiedliche Kurventechniken standen auf der Agenda. Nach den vormittäglichen Fahrtechnikeinheiten guidete Julian Steinbach die Gruppe auf einer Tour über die Trails nahe des Hotels. Diese Kleeblatttour, die ihren Namen durch die hintereinander gefahrenen Schleifen trägt, ist eine Multileveltour, bei der nach jeder Schleife die Möglichkeit zum Ausstieg besteht. Die fittesten Biker sammelten gut 1350hm, die sie mit einer Abfahrt auf der blauen Piste des Bikeparks Brandnertal krönten. Für einige war es die erste Erfahrung mit solchen Trails, aber garantiert nicht die letzte. Die Gesichter sprachen Bände.

 

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Für den nächsten Tag wurden die Gruppen getrennt und demzufolge auch 2 Touren gestaltet und durchgeführt. Die Attackegruppe summierte auf ihrer Tour über den Loischkopf zum Amatschonjoch rekordverdächtige 35km und 1750hm, mit Tragepassage, bombigen Trails und von der Hüttenjause bis zum Naturjoghurt auf der Alpe allem was die Alpen zu bieten haben. Den Abschluss bildete die Befahrung der roten Piste des Bikeparks. Gemütlicher ließ es die Cappucchinogruppe angehen. Auf ihrer Tour zur Palüdhütte genossen sie Panorama, Hütteneinkehr und die sanfteren Trails bei gemächlicherem Tempo und hatten mindestens genauso viel Spaß. Beim Abendessen wurden die Erfahrungen ausgetauscht und schlussendlich war jeder glücklich mit seiner Wahl. Wie bei diesen Praxismodulen üblich gab es nach jeder Übung, nach jeder Tour eine Feedbackrunde, so dass die Anwärter selbiges immer sofort umsetzen und auf einem höheren Level weiter agieren konnten. So steigerten sich die Anwärter auch diesmal mehrfach am Tag durch die gewonnenen Erfahrungen.


Für den Sonntag hatten die Guideanwärter die Aufgabe die Valscherinahütte anzusteuern, die im Nachbartal liegt. Auf unterschiedliche Weise lösten sie die Aufgabe und Referent Julian Steinbach war erstaunt, dass es, obwohl er schon so oft bei diesem Lehrgang vor Ort war, immer wieder neue Ansätze gibt. Aufgrund eines aufgezogenen Gewitters musste jedoch abgeändert und zur Sicherheit der Gruppe abgekürzt werden. Auf diese Weise erfuhren die Teilnehmer am eigenen Leib, warum die Planung sämtlicher Umstände so wichtig ist. Somit sind alle heil und voller neuer Eindrücke und Erfahrungen den Heimweg angetreten.


 Text und Bild: Julian Steinbach

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Bei wundervollstem Wetter begrüßten Coreferentin Alexandra Bornstein und Lehrgangsleiter Julian Steinbach die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fortbildung „Trails und Technik Pfalz 1“ im Turnerheim Annweiler. Diese Fortbildung wird von vielen Bilkeguideanwärterinnen und Anwärtern als Praxismodul zu ihrer Lizenzausbildung genutzt. So hatten diese die Aufgabe ein Programm die anderen anwesenden zu schnüren und diese in Sachen Fahrtechnik zu schulen, bzw. sicher durch über die umliegenden Trails zu guiden.


Am Freitagnachmittag standen Fahrtechnikbasics auf dem Programm. In zwei Gruppen eingeteilt, immer von Referenten unterstützt, wurden eine saubere Grund- und Aktivposition, Bremstechnik, das Überfahren von Hindernissen und Anfahren, bzw. Absteigen im Gefälle vermittelt. Nach jeder Übung gab es eine Feedbackrunde, damit die Anwärterinnen und Anwärter sich von Übung zu Übung entwickeln konnten. Am Samstagvormittag stand noch einmal Fahrtechnik auf der Agenda. Diesmal coachte Julian Steinbach Serpentinenfahrweisen, die dann nachmittags während einer Tour auf den Trails umgesetzt wurden. Selbstverständlich, wie im Breitensport üblich, gab es auf selbiger Tour außer den sensationellen Pfälzer Trails auch eine Einkehr zum obligatorischen Cappucchino. Die Jungpfalzhütte begrüßt Biker und Wanderer gleichermaßen gern. Allein der humoristische Bestellvorgang dort ist die Anfahrt wert.


Sonntags führten die Guideanwärterinnen und Anwärter die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf selbst gestalteten Touren durch das Umland. Begeisterte Gesichter waren der Mühe Lohn und der Lehrgangsleiter bescheinigt der gesamten Gruppe das Erreichen der anvisierten Lernkurve.


Wir freuen uns schon auf den Lehrgang am selben Ort im September.


Text/Bild: Julian Steinbach

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