Bundeswettbewerb der Schulen

 

Konzept Mountainbike

 

Projektveranstaltung „Jugend trainiert für Olympia“

 

Schülermeisterschaften der Baden-Württembergischen Radsportverbände

Schuljahr 2016 / 2017
 
Überarbeitete Version 2017: Axel Hauser, Jochen Lessau
Auf der Grundlage der Autoren: Bernd Ebler, Albert Bosler, Reinhard Rüffer (2009)
 
Hier können Sie das Reglement als PDF downloaden:

Inhaltsverzeichnis
 
Vorbemerkung
 
1 Wettkampforganisation
1.1 Modus
1.2 Kategorien und Teilnehmer
1.3 Siegerehrung
1.4 Betreuung / Kosten
 
2 Rennablauf
2.1 Cross Country Rennen
2.2 Rennstrecke
2.3 Start
2.4 Wechsel
2.5 Infrastruktur
2.6 Rennzeiten
2.7 Material
2.8 Verpflegung
 
3 Ablaufplan Renntag
 

Vorbemerkung
Rad fahren -
 
...gehört zum Alltag
Praktisch jedes Schulkind besitzt ein Rad und nutzt dieses für den Schulweg, in der Freizeit, als Sportgerät usw.. Das Fahrrad ist das erste Fortbewegungsmittel, mit welchem sich die Kinder und Jugendlichen aktiv am Straßenverkehr beteiligen.
 
...leistet einen wichtigen Beitrag zur motorischen Entwicklung der Kinder.
Es unterstützt die Ausprägung von allen koordinativen Fähigkeiten (Gleichgewichts-, Orientierungs-, Antizipations-, Differenzierungs-, Reaktions-, Kopplungs-, Umstellungs- und Rhythmisierungsfähigkeit). Des Weiteren werden die Kraft und Ausdauer geschult und verbessert sowie das Selbstbewusstsein gestärkt.
 
...muss erlernt und gefördert werden.
Wer sein Rad beherrscht, bewegt sich mit dem Rad sicherer im Straßenverkehr und hat Spaß an der Bewegung mit dem Fahrrad. Das sportliche Radfahren hat viele Facetten und vermittelt Freude an der Bewegung mit gleichgesinnten. Der Trend geht seit einigen Jahren zum Mountainbike. Es ist robust und lässt sich sowohl auf als auch abseits viel befahrener Straßen bewegen. Das Mountainbiken ist eine olympische Disziplin und wird staatlich gefördert.
 
...steht im Bildungsplan der weiterführenden Schulen
Im Wahlpflichtbereich „Rollen, Fahren, Gleiten“ des Unterrichtsfaches Sport wird das Fahren mit dem Fahrrad explizit hervorgehoben. Somit muss in der Schule das Fahren und Rollen aufgegriffen und umgesetzt werden.
 
Für baden-württembergische Schulen besteht die Möglichkeit am Bike-Pool Projekt teilzunehmen. Das Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik unterstützt und fördert die Kooperation zwischen Schulen, ortsansässigen Radhändler und Herstellern von Fahrrädern.
Ansprechpartner Bike-Pool: Herr Axel Hauser, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Mobil: 0160 / 96 23 91 72
 
Das vorliegende Konzept soll als Arbeitsgrundlage für die Durchführung des Mountainbike-Schulwettkampfes in Baden-Württemberg dienen und wird jährlich fortgeschrieben.
Kirchzarten, August 2009 - Bernd Ebler, MTB-Nachwuchstrainer, Albert Bosler, MTB-Fachwart WRSV, Reinhard Rüffer, MTB-Fachwart BRV
 
Bike-Pool Cup:
Drei erfolgreiche Veranstaltungen in den Jahren 2010 in Hausach, 2011 in Nürtingen-Reudern und 2012 in St. Märgen, waren Grundlage für die Ursprungsversion des Konzeptes.
 
Jugend trainiert für Olympia (JtfO) Radsport:
Die JtfO Veranstaltungen in 2013 Gomaringen, 2014 Stuttgart, 2015 Mannheim, 2016 Kirchzarten dienen als Grundlage für das nachstehende Konzept.
 
 

 
1 Wettkampforganisation
 
1.1 Modus
 
Der Mountainbike-Schulwettkampf Baden-Württemberg wird als Team-Staffelrennen ausgetragen. Er findet auf einer Cross-Country (XC) Rennrunde statt.
 
Anmeldung:
  • Die Anmeldung findet nur online über ein Anmeldeportal statt. https://www.wrsv.de/ausbildung/schule/anmeldungen/jtfo17
  • Teilnehmerliste „Schulbestätigung“ muss am Wettkampftag vorgelegt werden.
  • Es wird keine Startgebühr erhoben.
  • Anmeldeschluss wird über die RP bekanntgegeben.
  • Nachmeldung/Ummeldungen sind dann nur noch direkt vor Ort möglich.
 
1.2 Kategorien und Teilnehmer
 
Wettkampfreglement: Ausschreibung: „MACH MIT“ 2016/2017; www.machmit-bw.de
 
Es werden folgende Wettkampfklassen gebildet:
 
Landesfinale und RP Finale (Vorentscheide)
WK II – WK IV ab Klassenstufe
 
II          Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1999 -2001
III         Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2002 - 2004
IV        Jungen und Mädchen der Jahrgänge 2005 - jünger
 
 
Zuordnung von Berufsschulen:
  • Berufsschulklassen werden den entsprechenden Jahrgängen zugeordnet
 
Regeln:
  • In sämtlichen Wettkämpfen müssen mindestens 3 oder maximal 4 Sportler/innen ein Team stellen
  • Nur vollständige Teams nach Starterliste kommen in die Wertung
  • Sobald ein Junge im Team startet, wird das Team in der männlichen Klasse gewertet.
  • Die jeweilige Wettkampfklasse (II-IV) richtet sich nach dem ältesten Sportler/in im Team
  • Jüngere Schüler dürfen in Ausnahmefällen auch bei einer älteren Klasse starten. Eine Genehmigung kann durch den Landesbeauftragten erteilt werden.
  • Teams, bestehend aus nur zwei Fahrern, können außer Konkurrenz mitfahren und gelangen nicht in die Wertung

1.3 Siegerehrung und Preise
  • Die Ehrungen aller Teams und der besten Schulen findet direkt nach dem Zieleinlauf des letzten Rennens statt
  • Die ersten drei Teams erhalten Pokale oder Medaillen
  • Allen Teilnehmern werden Urkunden bereitgestellt
  • Die drei besten Schulen erhalten ein Preisgeld in Höhe von 200,- / 100,- und 50,-
  • Die Mannschaftswertung und somit den Wanderpokal als Baden-Württembergischer Schulmeister gewinnt die Schule, die nach Kalkulation des Gesamtwertungsmodus die höchste Punktezahl erreicht. Der Gesamtwertungsmodus berücksichtigt neben den erzielten Teamplatzierungen auch die Anzahl der gestarteten Teams. Der Wanderpokal muss zur nächsten Veranstaltung wieder mitgebracht werden. Folgend, der Gesamtwertungsmodus:
 

Punkte pro Team

5 Punkte

Punkte je Platz:

1.Platz = 10 Punkte

2.Platz =

7 Punkte

3.Platz =

5 Punkte

4.Platz =

3 Punkte

5.Platz =

2 Punkte

6.Platz =

1 Punkt

 
1.4 Betreuung / Kosten
  • Aufkommende Kraftstoffkosten können gegen Vorlage der entsprechenden Quittungen vom Ministerium für Kultur, Jugend und Sport erstattet werden.
  • Kosten für Reisebusse müssen im Vorfeld vom Landesbeauftragten genehmigt werden.
  • Während des Wettkampfes müssen die Teams von einer Lehrkraft oder einer von der Schulleitung beauftragten volljährigen Person (in besonderen Fällen auch von Schülermentoren) betreut werden.
 
2 Rennablauf
 
2.1 Cross Country Rennen
 
Der Wettbewerb wird als XC-Wettkampf durchgeführt. Die technischen Anforderungen haben einfaches bis mittleres Niveau. Es werden dem Alter entsprechende Geschicklichkeitsbereiche eingebaut. Die Rennstrecke soll möglichst zuschauerfreundlich gestaltet sein, so dass die Fahrer innerhalb einer Runde möglichst mehrmals gesehen werden können.
 
 
2.2 Start
 
Es können zwei Startformen zur Anwendung kommen:
  • Massenstart der jeweiligen Wettkampfklassen
  • LeMans-Start der jeweiligen Wettkampfklassen (Diese Startform, bei der die Fahrräder in einem Abstand von ca. 100 Metern vom Fahrer entfernt liegen, setzt allerdings eine breite Ebene im Bereich des Starts voraus.)
 
2.3 Wechsel
  • Alle gemeldeten Schüler müssen entsprechend der Meldereihenfolge nach jeder Rennrunde innerhalb des Teams wechseln
  • Der Wechsel muss innerhalb eines festgelegten Korridors und ungehindert stattfinden können.
  • Die Aufstellung der Fahrer/innen und die Wechselzone muss im Vorfeld klar definiert werden und den Teilnehmern erläutert werden
  • Der Wechsel erfolgt durch eine Berührung des Mitschülers oder eines definierten Punktes

 

2.4 Rennstrecke

  • Länge: ca. 1 – 1,5 km, einzelne Fahrzeit: ca. 3 - 5 min
  • geringe Höhendifferenz
  • geringer Asphaltanteil
  • wechselnder Untergrund: Schotter, Wiese, Fels, Waldboden, Wurzeln, Teer
  • kleeblattförmige bzw. zuschauerfreundliche Streckenführung

 

 2.5 Infrastruktur

  • Moderation auf bzw. von der Strecke
  • Haus/ Halle/ Zelt mit WC
  • DRK ab 8:30 Uhr!
  • Gastronomiebereich
  • ausreichende Parkmöglichkeiten

 

2.6 Rennzeiten

  • Wettkampfklassen IV: ca. 30-35 min
  • alle älteren Wettkampfklassen: ca. 40-45 min

 

2.6 Material

  • Die Schüler starten mit den ihnen vertrauten Mountainbikes. Das Mountainbike muss sich in technisch einwandfreien Zustand befinden.
  • Technische Hilfe während des Rennens ist erlaubt.
  • Die Fahrer entscheiden selbst, ob sie Klickpedale verwenden oder nicht.
  • Es gilt grundsätzlich Helmpflicht!

 

2.7 Verpflegung & Kosten

  • Der Lehrer/Betreuer ist verantwortlich für eine ausreichende Verpflegung seiner Schüler
  • Getränke und Verpflegung dürfen grundsätzlich von den Betreuern gereicht werden

 

3 Ablaufplan Renntag

Mit Rücksicht auf weiter angereiste Schulen, sollte ein möglichst enger Zeitplan eingehalten werden.

  • Startnummernausgabe ab 8 Uhr
  • freies Training ist bis zum Start des ersten Rennens und nur mit Startnummer möglich
  • Während der Rennzeit ist das Trainieren auf der Rennstrecke verboten – Disqualifikation!
  • Rennen zwischen 9 und 15 Uhr
  • Wettkampfklassen können bei entsprechend geringer Teilnehmerzahl zusammengelegt, aber getrennt gewertet werden.
  • Siegerehrung ca. 15:30 Uhr
 

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