Am ersten Aprilwochenende war Börger-Time. Der Ort in Niedersachen zeigte sich erneut als Austragungsort eines Bundessichtungsrennen für den U17/w– und auch für den U17/m-Kader des Bund Deutscher Radfahrer (BDR). Es war bereits das zweite Sichtungsrennen für das Jahr 2017.

Hier der Rennbericht der weiblichen Jugend von Landestrainer Jürgen Bubeck und Betreuer Klaus Pröpster (Titelbild: Alessa-Catriona Pröpster und  Lea Waldhoff an der Spitze. Auch schön zu sehen, die neuen Lazer Helme von Sponsor Paul-Lange & Co )

Bei optimalen trockenen Wetterbedingen um die 18 Grad Celsius fiel um 11.55 Uhr der Startschuss für die U17-weiblich-Klasse.

Auf dem 13,5 Kilometer langen relativen flachen Rundkurs galt es die Distanz von 54 Kilometer zu bewältigen.

In dem 70 Fahrerinnen starken Fahrerfeld stellten sich auch Alessa-Catriona Pröpster (RSG Zollernalb), Lea Waldhoff (TSG Leutkirch), Lucy Mayrhofer (RV Gomaringen) und Anna Schneider (MRSC Ottenbach) der Herausforderung.

Von Beginn an versuchten Fahrerinnen immer wieder sich vom Feld abzusetzen, jedoch erfolglos, wurden sie doch vom Feld sofort wieder gestellt. So formierte sich ein kompaktes Spitzenfeld von 35 Sportlerinnen (mit allen WRSV-Fahrerinnen) nach rund 90 Minuten zum großen Zielsprint.

Diesen gewann im Fotofinish die Holländerin Esra Van de Kruisweg knapp vor Chenua – Luna Brach (RSC Linden) und der Deutschen U15-Meisterin Ina Maria Teschke (RV Edelweiß Merdingen).

Die erstjährige Lea Waldhoff sprintet auf einen respektablen siebten Platz, knapp vor Alessa Catriona Pröpster, gefolgt von Lucy Mayrhofer auf Platz 14 und Anna Schneider auf Platz 35 (alle gleiche Zeit).

Das bedeuteten im Sichtungsergebnis (Wertung ohne ausländische Fahrerinnen) die Plätze fünf, sechs, neun und 25.

Somit bleibt Alessa-Catriona weiterhin auf dem dritten Platz in der Sichtungswertung 2017.

Das Resümee von Landestrainer Jürgen Bubeck ist positiv: “Wir mit den Sportlerinnen auf dem richtigen Weg ist und schauen mit Zuversicht auf die nächsten Rennen.“

Im 132 Starter umfassenden Feld der männlichen Jugend befand sich auch ein württembergisches Quintett, das von Trainer Holger Roth betreut wurde. Die Jugendfahrer hatten fünf Runden á 13,5 Kilometer (insgesamt 68 Kilometer) absolvieren. Gleich in der ersten Runde setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe ab und konnte die einsame Spitze bis ins Ziel tatsächlich halten. So ging es für die 55 ersten Verfolger um „Platz sechs plus“.

Hier der Bericht von WRSV-Trainer Holger Roth:

" Der WRSV startete mit den fünf Jungs Nick Hartmann und Fabian Keller (RSV Öschelbronn), Erik Weggenmann und Felix Bader (RSC Biberach) sowie Georg Steinhauser (Rad-Union Wangen). Insgesamt waren 144 Starter gemeldet.

Es folgte ein schneller Start des Jugendfeldes, da auf die breite Start-/Zielgerade die schmalen Straßen des Militärgeländes folgten und sich alle vorn im Feld positionieren wollten. Ein Ausreißer befand sich schnell mit 20 Sekunden Vorsprung vor dem Feld, während das langgezogene Hauptfeld geschlossen blieb. Eine fünfköpfige Spitze  forcierte ebenfalls in der ersten Runde ihre Flucht und baute diese auf rund 25 Sekunden Vorsprung aus, während sich alle fünf WRSV-Fahrer im vorderen Hauptfeld aufhielten.

"Fabian Keller muss leider Ende der dritten Runde das Feld ziehen lassen. Da lag der Vorsprung der Fünfer-Spitze bei rund einer Minute. In Runde Vier schmolz der Vorsprung der fünf Führenden auf knappe 20 Sekunden. Unterdessen musste Nick Hartmann Ende der vierten Runde zusammen mit vier weiteren Fahrern das Feld ziehen lassen. In Runde Fünf war auf einmal die Luft  aus dem Verfolgerfeld heraus, die fünf Führenden erhöhten ihren Vorsprung zum Ziel hin auf 1:20 Minuten und machten den Sieg unter sich aus. Während sich die Verfolger auf der schmalen Straße im Militärgebiet rund sieben Kilometer vor Ziel bei einem schwerer Sturz neu sortierten. Felix Bader musste mit schiefem Lenker in den Endkampf und kam als bester Württemberger über einen 42. Platz nicht hinaus. Georg Steinhauser und Erik Weggenmann folgten auf den Plätzen 52 und 53. Nick Hartmann wird 60. und Fabian Keller als letzter Fahrer ohne Rundenverlust landete auf dem 90. Platz", berichtet Roth, der hinzufügt:

"Soweit war das ein akzeptables Ergebnis für den Saisonstart im Flachen ohne Berge und ohne Stürze. Die Jungs gelobten bessere Ergebnisse, wenn die Berge kommen."

Die WRSV-Platzierungen: 42. Moritz Bader, RSC Biberach (1:32.22)/ 52.Georg Steinhauser, RU Wangen (1.32:27), 43. Erik Weggenmann, RSC Biberach (1:32:27), 60.Nick Hartmann, RSV Öschelbronn (1:35.19), 90. Fabian Keller, RSV Öschelbronn ( 1:40:30). Es gewann der Berliner Maurice Ballerstedt mit 1:30:58.

Text: Klaus Pröpster/Jürgen Bubeck/Roth/uhu

Fotos: Klaus Pröpster

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