Nach dem Bundesliga-Auftakt beim 1.Mai-Klassiker „Rund um den Finanzplatz Eschborn“ mussten sich die Juniorenfahrer gefühlt haben wie nach einem ausgiebigen Trip durch die Waschtrommel. Sie haben ihn überlebt – und die WRSV-Junioren waren dabei sehr erfolgreich.Hier der Rennbericht von WRSV-Kaderfahrer der U19-Klasse, Leander Schmid:

 

„Bei Dauerregen und sieben Grad Celsius ging es für die vier Bundeliga-Junioren des „WRSV-Holczer Radsport-Team“ mit den beiden Fahrern des RSV Öschelbronn: Kim Alexander Heiduk und Axel Lippmann, Leander Schmid (RV Stuttgardia Stuttgart) und Moritz Henninger von Adler Empfingen pünktlich um 12:55 Uhr auf die 127 Kilometer lange Strecke.

Vom Start an der Frankfurter Oper weg bis zum Anstieg auf den Feldberg wurde aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht voll gefahren. Ebenso den Feldberg hinauf, wo das Tempo erst auf den letzten beiden Kilometer anzog - mit dabei alle Fahrer des Württembergischen Radsportverbandes. Die Abfahrten waren durch die nassen Straßen sehr gefährlich und der Regen kostete viel Kraft. In der dritten Berg Wertung wurde das Feld auf 20 Mann dezimiert, mit dabei zuerst nur Heiduk. Lippmann und Schmid starteten in jeweils verschiedenen Verfolgergruppen eine lange Aufholjagd, so dass sie rechtzeitig auf das dezimierte Feld aufschließen konnten. Nun war das Team um WRSV-Landestrainer Bodo Kriegs mit drei Fahrern vorne vertreten.

 

Bei Kilometermarke 100 setzte sich Schmid mit dem späteren Sieger Aaron Sommer (Auto Eder Bayern ) und dem späteren Drittplatzierten Lukas Baldinger (RSC Linden/Bundesligateam „Team Wipotec Rheinland-Pfalz“ ) vom Feld ab. Das Trio konnte schnell einen Vorsprung herausfahren. Später konnten der am Ende Zweitplatzierte Pirmin Benz (RSG Offenburg-Fessenbach/LV Baden / ) Und Rico Brückner (RSG Muldental Grimma/Junioren-Schwalbe Team Sachsen) aufschließen. Baldinger, Brückner und Schmid mussten die Gruppe später ziehen lassen und fuhren im Anschluss einzeln auf die noch dreimal zu fahrende Zielrunde. Hier kämpfte Schmid um seinen fünften Platz, den er halten konnten und ein starkes Ergebnis mit nach Hause nahm. In der Verfolgergruppe konnten Heiduk und Lippmann, die das Rennen aktiv und stark fuhren, auf die Top-Plätze 10 und 17 sprinten. Moritz Henninger wurde 54ster.“

 

„Kurz gesagt: nachdem wir nur zu viert am Start standen, sind wir sehr zufrieden. Auch unser Trainer Bodo Kriegs war es. So können die nächsten Bundesliga-Rennen kommen“, beschließt Leander Schmid seine ausführlichen Rennbericht aus Frankfurt.

Text: Leander Schmid/uhu

Fotos: Familie Schmid, herzlichen Dank!/uhu

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