Die erste Deutsche Meisterschaft 2020 ist im Kasten - die Junioren und Juniorinnen legten im Harz vor. Dabei befand sich die württembergische Vorzeigeathletin Lucy Mayrhofer (Radlerlust Gomaringen/ RBW Radsport Baden-Württemberg) auf Podestkurs, musste sich am Ende aber knapp - mit sieben Sekunden Rückstand auf Platz drei - mit dem fünften Platz begnügen.

"Ich bin nicht zufrieden", erklärt Lucy Mayrhofer, die gerade ihr Abitur "baut" und die schriftlichen Prüfungen hinter sich gelassen hat (das Mündliche steht jetzt bevor). "Es war wegen Corona doch schwer einzuschätzen, aber ich wollte klar gewinnen. Das hat heute nicht geklappt. An so einem Tag muss halt auch alles passen. Aber ich bin froh, dass ich wieder das Renngefühl gefunden habe und wieder in den Rennmodus kam!"

Nach der mündlichen Abi-Prüfung nächste Woche kann sich die U19-Nationalfahrerin gelöst und „voll auf die nächsten wichtigen Rennen“ (Mayrhofer) konzentrieren. „ich denke, die Form wird schon schnell wieder gut sein“, ist die gewohnt zielstrebige Nachwuchs-Athletin hochmotiviert.

Bild oben: Das Radsport-Baden-Württemberg-Team

 

Die weiteren RBW-Radsport Baden-Württemberg-Ergebnisse aus Esplingerode:

U19/w

- 13. Lana Eberle (Edelweiß Oberhausen)

- 21. Sunny Geschwender (Edelweiß Kartung)

- 25. Roxane Gall (SV Reudern)

- 31. Laura Thaller (Concordia Reute)

- 33. Jennifer Kuppel (RSV Ellmendingen)

Die Mädchen erreichten Platz vier der Mannschaftswertung.

 

U19/m

- 65. Fabian Keller (RSV Öschelbronn)

- 69. Luca Teuscher (KJC Ravensburg)

- 80. Ferr Gauer-Nachbaur (KJC Ravensburg)

- 82. Mika Hofer (RSG Heilbronn)

Alle Ergebnisse der U19 m und w unter: https://www.rad-net.de/meisterschaften_4.htm

 

 

Hier der BDR-Bericht:

"Buch und Brenner holen DM-Titel
Zeitfahr-DM der U19 Auftakt zur Müller - Die lila Logistik Rad-Bundesliga
Hannah Buch (Tuspo Weende) und Marco Brenner (Team Auto Eder Bayern) sind die neuen Deutschen Meister im Einzelzeitfahren der U19. Auf dem Rundkurs in Esplingerode war Lokalmatadorin Buch zehn Sekunden schneller als die Meisterin des Vorjahres, Paula Leonhardt (SC Berlin), die sich den zweiten Platz vor Selma Lantzsch (RSV Einheit Lübben) sicherte. Bei den männlichen Junioren wurde Titelverteidiger Marco Brenner aus Augsburg seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich erneut die Goldmedaille.
Die 18-jährige Buch nutzte ihren Heimvorteil und fuhr in 24:38 Minuten die schnellste Zeit auf der knapp 17 km langen Strecke und holte sich damit den „NOMAS Corporate Finance-Preis“. Leonhardt war zehn Sekunden langsamer, Lantzsch verlor 30 Sekunden.
Die Junioren (25,5 km) kämpften um den „BMW-Autohaus Leinetal“-Preis, den sich Marco Brenner souverän sicherte. Der Fahrer vom Team Auto Eder Bayern war 13 Sekunden schneller als Teamkollege Luis-Joe Lührs und jagte Moritz Czasa (LV Baden) 29 Sekunden ab. „Ich freue mich, dass ich den Titel verteidigen konnte,“ sagte der WM-Dritte des Vorjahres.
„Das war eine großartig organisierte Meisterschaft. Die Veranstalter hatten gerade einmal drei Wochen Zeit, alles vorzubereiten“, lobte BDR-Vize-Präsident Günter Schabel. „Wir sind froh, dass wir den Mut hatten, diese Meisterschaft zu veranstalten. Das stimmt mich zuversichtlich für die kommenden Rennen und die weitere Saisonplanung“, so Schabel. Die wegen Corona getroffenen Maßnahmen wurden alle eingehalten. So gab es keine Starthalter, kein Geländer, an dem sich die Sportlerinnen und Sportler festhielten. Gestartet wurde praktisch aus dem Stand. Bei der Siegerehrung standen die Sportler weit genug auseinander, auf eine Mannschaftssiegerehrung wurde verzichtet. Ausrichter der Titelkämpfe waren der Tuspo Weende und der VCE Duderstadt.
Auch die beiden Bundestrainer Wolfgang Ruser (Junioren) und Lucas Schädlich (Juniorinnen) zeigten sich sehr zufrieden mit dem Meisterschaftsergebnis. „Das war eine gute Standortbestimmung nach so langer Wettkampfpause“, meinte Schädlich. "Mit Buch und Leonhardt auf den ersten beiden Plätzen haben sich Favoritinnen durchgesetzt. Stark war auch Selma Lantzsch als Dritte, die ja dem jüngeren Jahrgang angehört mit der Meisterschaft ihr erstes Rennen bei den Juniorinnen bestritt“, so Schädlich, der die Veranstaltung „sportlich wertvoll“ einstufte und die guten äußeren Bedingungen lobte.
Ähnlich äußerte sich sein Kollege Wolfgang Ruser. „Es war die erste Straßenmeisterschaft unter Corona-Bedingungen. Jeder wusste, dass viel auf dem Spiel stand, und es hat alles sehr gut funktioniert,“ sagte Ruser am Sonntag. Den Favoritensieg von Brenner, der mit seinem Team Auto Eder auch die Mannschaftswertung in der Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga anführt, hatte Ruser erwartet. Bei den Juniorinnen liegt das Team Berlin-Brandenburg nach dem ersten Rennen in Führung."

Bild oben: Start auf Corona-Abstand

Bild oben: Siegerehrung-Spezial

Bilder: Team RBW/Georgiadis

Text: uhu/BDR

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