Jugend trainiert für Olympia Radsport 2026 – Mit heißen Reifen durch die Sommerhitze
Bereits bei der Eröffnung zeigte sich Nürtingens Oberbürgermeister Dr. Fridrich begeistert
über das große Teilnehmerfeld und die Bedeutung der Veranstaltung für den Schul- und
Vereinssport. Sein Dank galt insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und
Helfern, die diesen Wettkampftag möglich machten.
Eine Besonderheit, die die Radrennen in Reudern seit vielen Jahren prägt, ist der
spektakuläre Le-Mans-Start. Nach dem Startsignal sprinten die Fahrerinnen und Fahrer
zunächst zu ihren Rädern, bevor das Rennen beginnt. Dieser außergewöhnliche Auftakt
sorgte für besondere Spannung bei den Teilnehmenden und den vielen Fans am
Streckenrand.
Ausgetragen wurden nicht nur die Ergebnisse des Landesfinales selbst, sondern auch die
Regionalfinals der Regierungspräsidien Tübingen, Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg. In
gewohnter Weise wurde der Wettbewerb als Staffelrennen in 3er oder 4er Teams
durchgeführt. Neu war in diesem Jahr die Altersklasse U21 mit einer männlichen und einer
mixed Kategorie. Damit haben beispielsweise auch Berufsschulen bessere Möglichkeiten
Teams zusammenzustellen.
Die hochsommerlichen Temperaturen prägten diesen Tag und verlangten den jungen
Sportlerinnen und Sportlern einiges ab. Damit alle den Wettkampf gut überstehen konnten,
wurde an vielen Stellen für Abkühlung gesorgt. Sprühnebel aus Wasserschläuchen und
bereitgestellte Wasserbottiche sorgten für Erfrischung. Besonders beliebt war die
Verpflegung der Waldorfschule Kirchheim unter Teck, die die Teilnehmenden mit Getränken,
Kuchen, Pasta, Wurst und reichlich frischer Melone versorgte – eine willkommene Stärkung
zwischen den Rennen.
Einmal mehr erwies sich der SV Reudern als hervorragender Partnerverein. Mit großem
Engagement und perfekter Organisation sorgten die zahlreichen Helferinnen und Helfer
dafür, dass der Wettkampf trotz der besonderen Wetterbedingungen reibungslos
durchgeführt werden konnte.
Für faire Wettkämpfe sorgten Anja Schweizer und Dieter Pfänder vom Württembergischen
Radsportverband. WRSV-Präsident Klaus Maier nahm am Nachmittag die Siegerehrungen
vor und zeichneten die erfolgreichen Teams aus.
Als gesamtbeste Schule durfte sich die Internationale Gesamtschule Heidelberg feiern
lassen und den Wanderpokal mitnehmen. Die Schule gehört seit vielen Jahren zu den
erfolgreichsten Teilnehmern des Landesfinales und beeindruckt nicht nur mit sportlichen
Leistungen, sondern vor allem durch ihre kontinuierliche und beispielhafte Arbeit, den
Radsport fest im Schulalltag zu verankern. Die Auszeichnung ist ein verdienter Lohn für ein
außergewöhnliches Engagement in der schulischen Radförderung. Auch den Schulen auf
Platz 2, Realschule Oberkirch, und auf Platz 3, Theodor-Schüz-Realschule Herrenberg,
gebührt diese Anerkennung.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses Landesfinales beigetragen haben:
dem SV Reudern als Ausrichter und Partnerverein, der Waldorfschule Kirchheim unter Teck
für die hervorragende Bewirtung, den Kampfrichterinnen und Kampfrichtern des WRSV, den
Lehrkräften und Betreuenden, dem Organisationsteam um den Landesbeauftragten Lukas
Weihing, den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie allen
teilnehmenden Schulen. Gemeinsam haben sie dafür gesorgt, dass das Landesfinale 2026
nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch ein echtes Aushängeschild für den
Schulradsport in Baden-Württemberg war.
Landessieger 2026
U13 weiblich: Theodor-Schüz Realschule Herrenberg
U13 männlich: Geschwister-Scholl-Realschule Bad Urach
U15 weiblich: Freie Waldorfschule Kirchheim Teck – Racing Girls
U15 männlich: Verbundschule am Rotmoos Isny
U17 weiblich: Gymnasium Isny
U17 männlich: Freie Waldorfschule Kirchheim Teck – Racing Boys
U21 männlich: Hans-Furler-Gymnasium Oberkirch
U21 mixed: Kreisberufsschulzentrum Ellwangen
Ergebnisse unter: runtix.com/sts/10050/3115/-/-/-
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