4er Frauen Denkendorf CopyMan sagt: „Die Deutsche Meisterschaften haben ihre eigenen Gesetze“ – zumindest in den 1er Disziplinen traf dies zu. Aber schauen wir uns zuerst an, was unsere Mannschaften geleistet haben:

 

4er offen Denkendorf Copy4er Kufa SG Erlenbach Öhringen Copy
Der RKV Denkendorf hat es geschafft, sowohl im 4er Kunstradsport Elite Frauen als auch im 4er Kunstradsport Elite offen den Titel zu holen. Beide Mannschaften sind eine tolle Kür gefahren und wurden mit wenig Abzug belohnt. Für die stärkere Frauenmannschaft hat es jedoch leider nicht für den WM-Startplatz gereicht. Die Freude über den Titel war jedoch nicht zu überhören ;-)
In der offenen Disziplin konnte sich die SG Erlenbach / Öhringen knapp hinter dem RKV Denkendorf den Vizetitel sichern. Bei den Frauen waren gleich zwei Mannschaften des ausrichtenden Vereins RV Ebnat vertreten. Beide hatten jedoch keinen optimalen Tag erwischt und mussten leider einige Abzüge in Kauf nehmen. Letztendlich belegten sie die Plätze 7 und 10. Im 6er Kunstradsport Elite offen konnten sie jedoch zeigen, was in ihnen steckt: mit 156,01 Punkten holte sich der RV Ebnat die Bronzemedaille und verwies den RVK Denkendorf auf den vierten Platz.

6er Kufa Ebnat Copy6er Kufa Denkendorf Copy

 

Einrad zugeschnitten CopyIm Einradsport hatten unsere Starter leider mit der Medaillenvergabe nichts zu tun: im 4er Einradsport Elite Frauen belegte der RSC Köngen den 9. Platz, in der offenen Klasse den 5. Platz. Im 6er Einradsport Elite offen wurde der RKV Denkendorf 6., der RC Oberesslingen 8.

 

 

 

 

 

 

 

Viola CopyMattea 2 Copy1er Frauen Siegerehrung 2 Copy


1er Kunstradsport Elite Frauen
: Favoritin Iris Schwarzhaupt (SportKultur Stuttgart) hatte keinen guten Tag erwischt. Als letzte ging sie in der Vorrunde an den Start und musste gleich dreimal von Rad. 159,84 Punkte liegen deutlich unter ihren Möglichkeiten und bedeuteten letztendlich den 6. Platz – Finale verpasst. Ihre Vereinskameradin Mattea Eckstein erreichte hingegen überraschend als vierte des ersten Durchgangs das Finale. „Eigentlich wollte ich jetzt gemütlich was Essen gehen …“ war ihr erster Kommentar. Als erste Starterin des Finales präsentierte sie sich in Topform und schwebte nahezu über das Parkett. Mit 180,36 Punkten blieb sie nur knapp unter ihrer persönlichen Bestleistung und lag damit über der Punktzahl der Siegerin des ersten Durchgangs. Die zweite Starterin Maren Haase (RV Hoffnungsthal) blieb leicht unter dieser Punktzahl. Danach folgte der Start der amtierenden Europameisterin Viola Brand (RSV Unterweissach), die bei den German Masters keines der Finale erreicht hatte. Sie zeigte eine schöne Kür mit kleinen Unsicherheiten und blieb mit 180,66 Punkten knapp vor Mattea Eckstein. „Ein versöhnliches Ende einer schwierigen Saison“ so ihre Mutter und Trainerin. Mattea war überglücklich über die Bronzemedaille. Den Titel holte sich die Weltmeisterin Milena Slupina (TSV Bernlohe). 
Weitere Platzierungen unserer Sportlerinnen: 7. Platz Alisa Lais (RSV Wallbach), 10. Platz Lara Füller (RKV Poppenweiler).

Max CopyMoritz zugeschnitten Copy1er Kunstradsport Elite Männer: Am Lukinator – wie Lukas Kohl (Kirchehrenbach) auch genannt wird, führt aktuell kein Weg vorbei: Sowohl den Vorkampf als auch das Finale gewann er mit über 205 Punkten. Zweiter der Vorrunde war Moritz Herbst (RSV Wendlingen), dritter Marcel Jüngling (RRV Dornheim). Als vierter konnte sich Max Maute (RSV Tailfingen) für das Finale qualifizieren. „Das Erreichen des Finales war unser Ziel“ so Vater und Trainer Dieter Maute. Man hatte den Eindruck, dass Max die „Fahrt“ im Finale genoss und so zauberte er eine tolle Kür auf die Fläche. Mit 182,10 Punkten erzielte er eine neue persönliche Bestleistung. Der nach ihm startende Marcel Jüngling blieb mit 186,60 Punkten vor Max. Danach startete Moritz Herbst: zuerst lief alles wie geplant, doch dann gab es kleinere Unsicherheiten, insbesondere gegen Ende der Kür, als die Zeit knapp wurde, häuften sich die Fehler. 173,82 Punkte bedeuteten den vierten Platz. Des einen Leid, des anderen Freud: Max konnte sich  – ebenso wie Mattea – über die unerwartete Bronzemedaille freuen!
Weitere Platzierungen unserer Sportler: 5. Platz Manuel Brand (RSV Unterweissach), 7. Sebastian Zähringer (RSV Unteribental), 9. Platz Nick Lange (RSV Unterweissach), 13. Platz Dennis Auer.

Sea und Max CopyNina und Patrick CopyQuecke Copy2er offen Gutach Copy

 

 

Sieger im 2er Kunstradsport Elite offen waren in beiden Durchgängen – wie erwartet – die beiden Öhringer Serafin Schefold / Max Hanselmann, die erneut mit ihren tollen Handständen und präzisen Standdrehungen imponierten. Während die beiden in der Vorrunde noch kleinere Patzer hatten, zeigten sie im Finale eine nahezu perfekte Kür. Mit 164,57 Punkten wurden sie verdient Deutscher Meister. Den zweiten Platz in der Vorrunde sowie im Finale belegten Patrick Tisch / Nina Stapf (RV Magstadt / RKV Denkendorf). Im Finale zeigten sie ihre bislang beste Kür an einem Wettkampf und wurden mit 154,08 Punkten und gleichzeitig dem Vizetitel belohnt. Den dritten Platz der Vorrunde belegten die Zwillinge Michael und Matthias Quecke (RMSV Bad Schussenried). Nachdem es ihnen bislang noch nicht so richtig gelungen war, bei der Elite Fuß zu fassen, haben sie im Finale alle mit weniger als sechs Punkten Abzug beeindruckt. Verdient holten sie sich die Bronzemedaille vor Dénes Füssel / Lisa Schwendemann (RSV Gutach) im rein Baden-Württemberger Finale.
Weitere Platzierungen: 6. Platz Dennis Auer-Verena Müller (RMSV Nenzingen), 7. Platz Silja Donis-Mirco Guttknecht (RKV Ilsfeld).

Sophie und Caro CopyHeli und Selina zugeschnitten CopyIm 2er Kunstradport Elite Frauen konnten die beiden Gutacherinnen Sohie Nattmann / Caroline Wurth ihre Siegesserie fortsetzen: Den Vorkampf gewannen sie denkbar knapp mit nur 0,54 Punkten vor ihren Dauer-Rivalinnen Lena und Lisa Bringsken (RCV Böhl-Iggelheim). Das Finale konnten sie durch eine souveräne Kür mit 144,41 Punkten deutlich für sich entscheiden. Helen Vordermeier / Selina Marquardt (RV Oberjesingen / SportKultur Stuttgart) konnten sich trotz zweier Fehler für die Finalrunde qualifizieren. Dort lief es dann „wie geschmiert“: Souverän zeigten sie Übung für Übung. Riesig war die Freude über die tolle Punktezahl von 130,98 Punkten, sogar noch im Frontlenkerstand stehend wurde ausgiebig gejubelt.

 

 

 

 

Ein besonderes Dankeschön geht an den RV Ebnat: Erst im Frühjahr haben sie die Ausrichtung der Meisterschaft übernommen, nachdem sich bis dahin noch kein Ersatz für den ursprünglichen Ausrichter finden ließ. Die Verhältnisse in der Halle waren zwar etwas beengt, aber die Freundlichkeit und gute Organisation machten dies mehr als wett. DANKESCHÖN!!!

Daniela Klingler

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