Vom 19.-23.08.2015 fand in Val di Sole, Italien der UCI Mountain Bike World Cup  mit den Disziplinen Downhill, Olympic Cross Country und der Weltmeisterschaft im 4X (Fourcross) statt.
Der BDR schickte sechs Fahrer und vier Fahrerinnen ins Rennen, die sich alle für die Finalläufe am vergangenen Freitag Abend qualifizieren konnten.


Es herrschte bei gutem Wetter eine Bombenstimmung. Rund 5000 Zuschauer hatten sich um die 400 Meter lange Strecke positioniert.
Benedikt Last, der bereits zum fünften Mal an der 4X-WM teilnahm, zeigte sich bereits im Training zufrieden.
In guter Verfassung und hochmotiviert fand er schnell seine Linie und hatte sich Taktiken überlegt, um mit der anspruchsvollen Strecke und den Top-Favoriten  zurechtzukommen.


Bis zum Halbfinale konnte er sich jeweils an zweiter Position durchsetzen, danach gelang es ihm als Erster ins Ziel zu fahren und sich somit für das grosse Finale zu qualifizieren. Nach seinen zehnten Platz letztes Jahr und achten Platz 2012 nun die grosse Chance auf eine Medaille.
Der vierfache Deutsche Meister und diesjährige Vizemeister musste seinen Startplatz als Dritter zwischen seinem Teamkollegen Aiko Göhler aus Berlin, dem Österreicher Hannes Slavik und dem Briten Luke Cryer
wählen.

Er schaffte es sich vom Start weg direkt hinter den führenden österreichischen Top-Favoriten zu setzen.
Dieser verteidigte seinen Führung und ließ keine Lücke offen. Nach rund zwei Drittel der Strecke folgte die Proline mit einem zwölf Meter Sprung und einer scharfen Rechtskurve, die Slavik mit viel Schwung in der Außenlinie fuhr.
Last entschied sich für den Innenanlieger, so dass beide am Ende der Kurve aufeinandertrafen, Slavik stürzte und Last an Schwung verlor. Göhler und Cryer zogen an beiden vorbei und Aiko Göhler wurde neuer Weltmeister. Last fuhr als Dritter ins Ziel und sicherte sich die Bronzemedaille.


Die Massen an Zuschauern tobte, einen spannenderen WM-Lauf hat es nicht gegeben.


Bei den Damen konnte Steffi Marth aus Plessa hinter der Holländerin Anneke Beerten und der Schweizerin Lucia Oetjen ebenfalls den dritten Platz einfahren.


Das deutsche Team und die deutschen Fans befanden sich im Ausnahmezustand. Dieser Erfolg ist einmalig in der deutschen Mountainbike Historie.

 

Text und Fotos:Last

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