Toller Auftakt beim UCI World Cup in Salzburg
4. Platz für Trialfahrer Oliver Widmann
 

 

Salzburg - Mitten in der Salzburger Altstadt fand am Wochenende (04. - 07.07.19) der erste von drei Trials World Cup Wettbewerben statt.
Am Residenzplatz verfolgten zahlreiche Zuschauer das Trials-Worldcup Finale. Junioren-Weltmeister Oliver Widmann aus Bönnigheim zeigte mit dem Einzug ins Finale der Klasse 26“ seine Leistungsstärke. Bei World Cups ist es Junioren (U19) erlaubt, ebenfalls in der Klasse Elite zu starten. Es gibt die Klassen Women Elite, Men Elite 20“ und Men Elite 26“. 26“ entspricht der Radgröße eines Mountainbikes.
Freitags im Viertelfinale startete Widmann um 17 Uhr in der letzten Gruppe der Fahrer Men Elite 26“. Mit dem ersten Rang in der Gruppe D, qualifizierte er sich für das Halbfinale der besten 25 Fahrer. Im Halbfinale am Sonntagmorgen zeigte er bei strömendem Regen Nervenstärke
und sicherte sich mit dem 6. Platz den Einzug ins Finale der sechs weltbesten Fahrer. Abends um 17 Uhr galt es die 5 Finalsektionen möglichst fehlerfrei zu durchfahren. In der ersten Sektion ging der erst 17-jährige ein sehr hohes Risiko ein. In Folge konnten er sowie zwei weitere Fahrer lediglich 30 von 60 Punkten sammeln. Auch die zweite und dritte Sektion liefen nicht wie geplant. Dafür wuchs er in der vierten und fünften Sektion über sich hinaus und holte zwei Mal volle 60 Punkte, die ihm auf einen exzellenten vierten Platz verhalfen. Erster wurde der amtierende Elite-Weltmeister Jack Carthy aus Großbritannien mit 280 Punkten. Dicht gefolgt von den Franzosen Nicolas Vallee (270 Punkte) und Vincent Hermance (240 Punkte). Auf Platz vier positionierte sich der Fahrer des BMX-Clubs Württemberg Oliver Widmann mit 200 Punkten, gefolgt von dem Franzosen Noah Cardona und dem Spanier Sergi Llongueras auf Platz 5 und 6 mit jeweils 170 Punkten. Widmann freut sich: „Es ist ein tolles Gefühl im Finale mitzufahren. Alleine die Qualifikation ist ein harter Weg.“
In der Klasse Women Elite wurde Vorjahressiegerin und dreimalige Weltmeisterin Nina Reichenbach aus Ötisheim (240 Punkte) überraschend von der Spanierin Vera Baron (270 Punkte) geschlagen. Auf Platz drei folgte die Französin Manon Basseville 210 Punkte). Bei den Men Elite 20“ schaffte es Dominik Oswald mit 240 Punkten als drittplatzierter aufs Podest. Hinter den Spaniern Alejandro Montalvo und Borja Conejos mit je 270 Punkten.

Im August findet in Val di Sole (Trentino/Italien) der zweite und im Oktober in Il Ciocco (Toskana/Italien) der dritte World Cup statt. Am 3. und 4. August wird im Rahmen von „Die Finals Berlin 2019“ das Finale der Deutschen Trial Meisterschaft ausgetragen.

Zusatzinformation:
Der World Cup wird nach dem neu eingeführten Reglement der UCI ausgetragen.
Demnach muss eine Hindernissektion aus sechs Hindernissen bestehen. Pro fehlerfrei überwundenem Hindernis bekommt der Fahrer 10 Punkte gutgeschrieben. Der Fahrer mit den meisten Punkten gewinnt, d. h. maximal können 300 Punkte aus 5 Sektionen à 60 Punkten gesammelt werden. Setzt der Fahrer z. B. einen Fuß, um ein Hindernis zu überwinden, bekommt er 0 Punkte für dieses Hindernis und einen Strafpunkt. Mit 5 Strafpunkten bzw. einem entsprechenden Regelverstoß scheidet der Fahrer aus dem Rennen in dieser Sektion aus. Im World Cup Viertel- und Halbfinale werden zwei Runden à 5 Sektionen gefahren (max. 600 Punkte). Im Finale wird nur eine Runde mit 5 Sektionen gefahren (max. 300 Punkte).

Text/Bilder: Doris Widmann

 

Gerade jetzt im Frühjahr, wenn nach der Winterpause das Fahrrad wieder hervorgeholt wird, ist manches nicht mehr vertraut. Werden Dinge zum Hindernis, die im Herbst keine mehr waren. Lust zum radeln ist da – warum also nicht aufs Rad sitzen und gemeinsam Technik üben? Ohne Wettkampfdruck und Wertung? Gelegenheit dazu bietet unser MTB-Trial-Tag.

Der MTB-Trial-Tag

findet am 17.03.2019 von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Schulhof der Realschule, Neuffen statt. Der Weg dorthin ist ab den Ortsschildern ausgewiesen. Die Laufkarten-Ausgabe ist von 9:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Meldegeld wird keines erhoben. Über Spenden für unsere Jugendarbeit freuen wir uns.

Teilnehmen darf jedes Kind der Jahrgänge 2014 - 2009. Dabei ist eine Mitgliedschaft in einem Rad-Verein nicht erforderlich. Diese Veranstaltung richtet sich ausdrücklich an jedes Kind, das gerne Rad fährt und Spaß am bewältigen von Hindernissen hat oder in diesem Bereich gerne dazulernen möchte.

Außerdem möchten wir Kindern, die im ALB-GOLD Juniors-Cup starten möchten, die Gelegenheit bieten, die Wettkampfform Trial kennen zu lernen und sich mit den dort gestellten Anforderungen ohne Wettkampfdruck vertraut zu machen, bzw. eine Übungseinheit zu absolvieren. 

Anmelden kann man sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Nachmeldungen sind am Turniertag bis um 12:00 Uhr möglich. Es sind sowohl Einzel- als auch Gruppenmeldungen möglich.

Eine fixe Startuhrzeit gibt es nicht. Sie kann zwischen 9:00 und 12:00 Uhr selbst gewählt werden.  

Ablauf: Aufgebaut werden 5 Trials mit je 3 Hindernissen. Diese haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen. Jeder Teilnehmer erhält eine Laufkarte die sich wie eine Startnummer am Lenker befestigen lässt. Mit dieser geht es zu den Trials. Dabei ist die Reihenfolge egal. Jeden Trial darf man so oft man möchte befahren. Sobald ein Trial fehlerfrei durchfahren wurde, bekommt der Radler ein Häkchen auf seine Laufkarte. Auch mit Häkchen darf dieser Trial noch geübt werden. Ziel ist es, am Ende des Vormittages alle Häkchen eingesammelt zu haben.

Wie sieht ein Trial aus? Ein Trial ist ein Parcours, bei dem eine Fahrspur durch Absperrbänder markiert ist. Diese Fahrspur ist in Sektionen unterteilt. Jede Sektion beinhaltet eine Fahrtechnik-Aufgabe. Dabei werden verschiedene Grundfertigkeiten des Mountainbike-Sports abgefragt. Also beispielsweise Balance auf dem Rad, Kurven-Technik, Spurwahl und Hindernisse überfahren.

Wann ist ein Trial fehlerfrei durchfahren? Im Trial gilt es das Band nicht zu überfahren, keinen Fuß abzusetzen und nirgends mit Körper oder Rad anzulehnen. 

Jeder, der alle Häkchen für die Laufkarte eingesammelt hat, darf sich über ein „Hurra-du-hasts-geschafft – Geschenk“ freuen. Es soll Anerkennung für die Anstrengung und Leistung sein.

Bei uns Mountainbikern besteht im Training Helmpflicht. Dies möchten wir auch an diesem Tag so halten. Denn ein Helm minimiert das Risiko einer Kopfverletzung. Daher sollte sein Tragen selbstverständlich sein.

 

 

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MTB Nachwuchs trainiert mit Profis

Bikerjugend aus der Region stellte sich in Münsingen fahrerischen Herausforderungen

Am Morgen des 10. November trafen sich 65 sportbegeisterte Nachwuchsmountainbiker aus Reudern, Böhringen, Laichingen, Böbingen, Hausach, Mehrstetten, Gomaringen und Münsingen im Münsinger Bikepark, um zum zweiten Mal an einem Fahrtechniktag der TSG Münsingen–Radabteilung teilzunehmen. Wochenlang wurden hierfür Trails und Hindernisse nahe der Bundesligastrecke gebaut. Fünf technisch anspruchsvolle Parcours mit kleinen Sprüngen und wurzeligen Passagen und zwei Slaloms mit Anliegern bereitete den Fahrern jede Menge Spaß. Hinzu kam, dass drei Profimountainbikefahrer des Team Bulls Tipps und Tricks zur Verbesserung des fahrerischen Könnens verrieten. Der Europameisterschaftssiebte Niklas Schehl erklärte, dass es gerade im Jugendbereich wichtig sei, Fahrtechnik zu trainieren, da man sie in diesem Alter viel schnellere verbessern könne. Auch die beiden anderen Fahrer Simon Stiebjahn, vierfacher MTB-Gesamtbundesligasieger, und Martin Frey hatten sichtlich Spaß am Weitergeben von wertvollen Tipps für die kleinen als auch großen Nachwuchsbiker. Nach zweistündigem Vormittagstraining hatten sich alle eine Pause mit kräftigender Pasta verdient. Bei dieser Gelegenheit gab es für Teilnehmer, wie auch Trainer die Möglichkeit zu fachsimpeln. Am Nachmittag konnte jeder noch einmal an Drops, Spitzkehren und technisch schwierigen Abfahrten sein Können auf die Probe stellen. Am Ende waren sich alle einig, einen super Tag bei bestem Novemberwetter gehabt zu haben, welcher auf jeden Fall wiederholt werden sollte.

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Text/Bilder: Anja Schweizer

 

Bericht vom Mountainbike Fahrtechniktag in Münsingen am 07. Oktober 2017

MTB Techniktraining 07.10.2017

Erstmals richtete die ARGE Radsport Baden-Württemberg im Bike Park in Münsingen ein Mountainbike Fahrtechniktag für die Schülerklassen U13 und U15 aus.

Für diese kurzfristig angesetzte Ausbildungsmaßnahme blieben gerade mal 4 Wochen von der Planung bis zur Umsetzung.

Mit 53 eingegangenen Meldungen wurde Teilnehmerhöchstzahl von 32 weit übertroffen.

Dennoch entschloss sich das Orga-Team, bestehend aus Vereinstrainer der TSG Münsingen, SV Reudern, WSV Mehrstetten  und TSV Böhringen bzw. unter der Federführung von Freddy Huber, Fritz Schweizer, Mario Ruge, Frank Hossinger sowie Verbandsjugendleiter Patrick Theijs vom Badischen Radsportverband, alle gemeldeten Kinder aufzunehmen.

Glücklicherweise war es kein Problem weitere engagierte Nachwuchstrainer und Betreuer zu motivieren und für die Unterstützung bei diesem Event zu gewinnen.

Allerdings war es ein enormer Kraftakt, u.a. bedingt durch den einsetzenden Regen am Vortag, das Übungsgeländen und die zusätzlichen Parcours im Wald im Bereich der ehemaligen Bundesligastrecke entsprechend zu präparieren.

Insgesamt 7 teils variable Naturtrails und 2 Slalomstrecken wurden aufgebaut.

 

Pünktlich um 9.30 Uhr konnten 52 Nachwuchsmountainbiker der Jahrgänge 2007/2006/2005/2004 vom 20-köpfigen Betreuerteam in Empfang genommen werden.

Ein zusätzliches Cateringteam unterstützte ebenfalls nach Kräften.

Die Gruppen wurden nach Jahrgang und teils nach Erfahrung eingeteilt. So entstanden 6 homogene Gruppen, die nach einigen Aufwärmübungen von ihren Trainern an die Parcours geleitet wurden.

Obwohl das Wetter bei anfänglichen 8 °C Grad immer besser wurde, war der Untergrund vom Vortag her an mehreren Stellen noch sehr aufgeweicht oder schlammig.

Die Kinder ließen sich davon nicht abschrecken und mit etwas Hilfestellung konnten die Hindernisse sicher und meist zügig überwunden werden.

 

Ziel des Vormittags war in erster Linie, sich mit verschiedenen naturbelassenen Hindernissen auseinanderzusetzen und diese unter Anleitung eigenständig zu meistern.

Die Parcours wurden nach herkömmlichem Modus, nach dem Open Free Modus und nach dem französischem TFJV-Modus aufgebaut. Jedoch mit der Besonderheit, dass die Kinder zwar mit den technischen Anforderungen und den möglichen Hindernissen vertraut wurden, aber dafür KEINE Punkte verteilt wurden, um keine Wettbewerbssituation aufkommen zu lassen.

So konnte jedes Kind nach eigenem Gusto, Form und Können die Hindernisse angehen.

Der Lerneffekt war enorm, denn es gab keinen Druck - weder von außen noch selbst auferlegt!

Zwischen den Stationswechseln konnten sich die Kinder immer wieder am Vesperstand verpflegen.

Das Cateringteam begrüßte die Kinder zum Mittag mit einer warmen Mahlzeit und Getränke unter der Herbstsonne. Auch der Trainer- und Betreuerteam kam nicht zu kurz. Tee, Kaffee und Kuchen gab es obendrein.

Nach der Mittagspause konnten die Kinder das erlernte nochmals üben.

Vor allem die Slalomstrecken und ein technisch sehr anspruchsvoller zusätzlicher Parcours waren stark frequentiert.

So verging für die Kinder die Zeit viel zu schnell. Es waren sich alle einig, dass es nicht die letzte Veranstaltung sein sollte.

 

MTB Techniktraining 2 07.10.2017Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an Frederic Huber, seine Helfer und an alle beteiligten Vereinen sowie ein herzliches Dankeschön an die Firma ALB Gold für die leckeren Nudeln ohne die das Mittagessen sonst nicht so üppig ausgefallen wäre!

 

 

 

 

 

 

 

Bericht/Bilder: Anja Schweizer

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Am 23. Januar fand ein erstes Gespräch zur Bildung des MTB-Talentstützpunktes "Schwäbische Alb" statt. Die ersten Ergebnisse können hier eingesehen werden.

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