Mit der traditionellen Teilnahme an den beiden Winterbahn-Doppelwochenenden im Dezember schlossen die WRSV-Kaderfahrer das Kalenderjahr 2018 ab. Nicht jeder Fahrer, jede Fahrerin konnte aus unterschiedlichen Gründen an beiden Wochenenden in den Norden fahren. Lichtblick Isabel Kämpfert, RV Stuttgardia Stuttgart, siegte dabei in der Jugendklasse weiblich.

Erstmals waren die württembergischen Mädels gemeinsam mit den badischen Kolleginnen zum zweiten Rennwochenende unter Leitung von WRSV-Landestrainer Kostas Georgiadis an den Start gegangen. In der Jugendklasse männlich sprangen Top-Ten-Plazierungen heraus. Alle Ergebnisse hier Ergebnisse Winterbahn Büttgen

 

 

Die Jahresberichte der WRSV-Trainer:

 

Jahresbericht U19w/U17w Sportjahr 2018 von Jürgen Bubeck: 

"Weibliche Jugend U17

bestehend aus insgesamt 4 Fahrerinnen in der Saison 2018.

- Lucy Mayrhofer (Radlerlust Gomaringen)

- Lea Waldhoff (TSG Leutkirch)

- Isabel Kämpfert (1.RV Stuttgardia Stuttgart 1886 e.V.)*

- Roxane Gall (SV Reudern)

* erstjährig.

Die Jugendfahrerinnen können wieder auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken - mit insgesamt 14 Siegen und 68 Platzierungen (Platz 2-15).

Lucy Mayrhofer (sieben Siege / 22 Platzierungen) wurde mit Lea Waldhoff Deutsche Meisterin auf der Bahn im Madison, zudem Deutsche Meisterin in

der Einerverfolgung und Landesmeisterin im EZF, sowie Siegerin der Bundessichtungsserie 2018.

Lucy Mayrhofer fährt 2019  in der Juniorinnenklasse und hat Kaderstatus NK1.

Lea Waldhoff (drei Siege / 27 Platzierungen) wurde mit Partnerin Lucy Mayrhofer Deutsche Meisterin im Madison sowie Zweite bei der Bundessichtungsserie (Punktgleich mit Mayrhofer). Lea Waldhoff fährt 2019 auch in der Juniorinnenklasse mit Kaderstatus NK1, wechselt aber aus schulisch-sportlichen Gründen (Sport-Internat) zum LV RLP.

Isabel Kämpfert (3 Siege / 17 Platzierungen) siegte im SKS Deutschland-Cup im Cross und wurde Deutsche Vizemeisterin im Cross, belegte

Platz 29 in der Bundessichtungsserie.

Roxane Gall (1 Sieg / 2 Platzierungen) kam bei Saisonhälfte aus dem Bereich MTB zur Straße/Bahn.Hat sich sehr gut entwickelt. Wurde leider auf Grund des Quereinstiegs nicht in der Sichtungsrangliste geführt. Konnte sich allerdings von Beginn an immer im Mittelfeld auf nationaler Ebene behaupten.

"Leider konnten wir den Abgang von Alessa-Catriona Pröpster nicht verhindern", berichtet Trainer Jürgen Bubeck. Pröpster wechselte zur Saison 2018 ebenfalls in den LV RLP. Auch sie besucht das Heinrich-Heine-Gymnasium in Kaiserslautern und fuhr die Saison 2018 im Kurzzeit Bahn-Team Rheinland-Pfalz unter der Leitung von Sprinttrainer Frank Ziegler.

Gemeinsam mit dem Bundesligateam Mangertseder powered by WRSV, BRV, RLP haben die U17 Fahrerinnen das Klimatrainingslager an Fasching in Arenal auf Mallorca absolviert und hier weitere Grundlagenkilometer für die anstehende Saison gesammelt. Mit dem Frühjahrsklassiker in Schönaich wurde die erste Standortbestimmung angegangen. Über die komplette Bundessichtungsserie, sowie LV Meisterschaften, Deutsche Meisterschaften Straße und Bahn ging es durch die Saison. Für die Nationalfahrerinnen Mayrhofer und Waldhof ging es Ende Juli nach Italien zum Ländervergleich Coppa Rossa. Hier belegten die WRSV Mädels unter ca. 140 Starterinnen einen hervorragenden sechsten und siebten Platz. Zudem konnte Lea Waldhoff die Sprintwertung gewinnen.

Es wurden wieder drei Kaderlehrgängen 1x Albstadt und 2x Öschelbronn (Bahnlehrgang) durchgeführt.

Durch Disziplin, Trainingsfleiß und auch der Arbeit in den jeweiligen Vereinen kamen diese guten Leistungen letztendlich zustande.

Juniorinnen U19

In der Saison 2018 hatten wir im WRSV drei Juniorinnen.

- Anna Schneider (MRSC Ottenbach)

- Sarah Wolfer (RSG Zollern Alb)

- Thalia Möller (RSV Seerose Friedrichshafen)

Auch 2018 wurde mit den Landesverbänden Rheinland-Pfalz und Bayern zusammen das Team Mangertseder mit Hauptsponsor Mangertseder in der Bundesliga gestartet. Das Team gewann wieder die Gesamt Mannschaftswertung der „Müller, die lila Logistik Rad-Bundesliga“

Hannah Ludwig (RLP) gewinnt die Bundesliga Einzelwertung, sowie das Sprint- und Bergtrikot. Allrounderin Anna Schneider (WRSV) hat die Mannschaft bei allen Rennen durch ihren kämpferischen Fahrstill unterstützt. Bei ihr kamen Sturzverletzungen (unter anderem ein gebrochener Ellbogen) dazwischen, was Ihre Entwicklung immer wieder einbremste.Trotzallem belegte sie den 19ten Gesamtrang in der Bundesliga. Anna Schneider erzielt vier Siege und 11 Platzierungen und wird Landesmeisterin in der Einerverfolgung auf der Bahn, sowie im EZF und Straßenrennen.

Thalia Möller startete bei kleinen Rennen  und musste den Radsport auf Grund Abitur hintanstellen. Sarah Wolfer konnte dagegen aus verschiedenen Gründen nicht das volle Trainingsprorgamm erfüllen und verzichtete auf Starts.

 

Ausblick 2019

Lucy Mayrhofer und Roxane Gall wechseln zu den Juniorinnen. Lea Waldhoff wandert wie schon erwähnt nach RLP ab.

Ein weiteres Jahr wird Isabel Kämpfert vom 1. RV Stuttgardia Stuttgart 1886 e.V. in der Jugendklassefahren. Aus der Schülerklasse kommt Hanna Hofer (RSG Zollern Alb) nach oben.

In der U17w/U19w stehen wieder das Klimatrainingslager auf Mallorca, die Bundessichtungsserie, TMP-Tour (U17w) und alle Meisterschaften (Straße, Bahn, Cross) auf dem Programm sowie diverse lokale Rennen.

Momentan laufen im weiblichen Bereich die Planungen für 2019 auf Hochtouren.

Die Zusammenlegung der Verbände Baden und Württemberg im Leistungssport auf Vorgabe vom LSV ist in der Umsetzung.

Somit wird die RBW (Radsport Baden-Württemberg) mit sieben Jugendfahrerinnen und zehn Juniorinnen in

die neue Saison starten. Geplant ist auch ein Baden-Württembergisches Juniorinnen-Bundesliga-Team. Den ersten gemeinsamen Kraft- Konditionslehrgang haben wir bereits an der Landessportschule Albstadt absolviert.

Zuletzt möchte ich noch Danke sagen!

Danke an Robert Mayrhofer, Robert war über die gesamte Saison als Mechaniker und Betreuer der U17 mit dabei. Ohne seine Unterstützung wäre der Spagat zwischen U17w / U19w, Beruf, Familie und Honorar Landestrainer für mich nicht möglich gewesen. Ebenso an Landestrainer U17 m, Kostas Georgiadis, für die Unterstützung über die gesamte Saison. Kostas hat mir viele Bahnmaßnahmen abgenommen, da ich bereits 2018 beruflich mehr eingespannt war als in den Vorjahren. Ein herzliches Dankeschön auch an die WRSV Geschäftsstelle mit Philip Österreicher und Kirsten Nitz für die sehr gute Zusammenarbeit. Danke auch an alle Co.- Sponsoren der Saison 2018, ohne sie wären viele Maßnahmen und Materialbeschaffungen nicht möglich gewesen. Paul-Lange, Ralf Mangertseder, Ultra-Sports, Boa, Berner Autovermietung sowie an diverse Spender." (Text Jürgen Bubeck)

 

Bericht der Jugend/Junioren von Landestrainer Bodo Kriegs:

 

Jahresbericht für 2018

"Wir eröffneten das Trainings- und Wettkampfjahr mit einem Bahn-Lehrgang in Augsburg Ende Oktober. Der gemeinsame U17/19-Kader nutzte die drei Tage zum gegenseitigen besseren Kennenlernen und zum Training auf der Bahn in Augsburg! Leider gab es auch wieder einige Absagen!....

Mit den ....Jungs wurden die die ersten Planungen des Jahres besprochen, es wurden Trainingsbereiche erläutert und aktiv auf der Bahn trainiert! Darüber hinaus wurde die Gemeinschaft der Gruppe gestärkt und sich erste Ziele für die Saison gesetzt!

Dieser Lehrgang ist nach wie vor ausgesprochen wichtig und nutzbringend für alle Beteiligten! Schade, dass einige dies ignorierten.

Im November führten wir dann den ersten Athletiklehrgang in Albstadt durch und arbeiteten mit der Langhantel und allgemeinen athletischen Mitteln. Es konnte ein (fast) guter Ausbildungsstand festgestellt werden. Ebenfalls wurde in Auswertung des Jahres ein Rückblick auf das vergangene Jahr gemacht, die Trainingsmethodik, der Jahresaufbau und die Mittel und Wege dahin begonnen zu vermitteln. Weitere wichtige Maßnahmen im Dezember 2017 waren die Teilnahme an der Winterbahnmeisterschaft in Büttgen auf der Bahn mit drei aufeinanderfolgenden Wettkampftagen und letztendlich die Deutsche Meisterschaft im Omnium der Junioren in Frankfurt/Oder, die Kim Heiduk (RSV Öschelbronn)als Sechster  erfolgreich abschloss.

Leider ist die aktive Beteiligung an Crossrennen mangelhaft und stellt einen Minuspunkt in der allseitigen Radsportlerausbildung dar. Durch die Spezialisierung und Terminstress ist es immer schwerer Sportler zu finden, die diesen harten Sport ausüben wollen. Lediglich Kim Heiduck als Junior, hat sich daran versucht, musste aber auch im Hinblick seiner BDR-Kadermitgliedschaft im weiteren Verlauf darauf verzichten. Hier fehlt bei allen Kadern das Radmaterial und bei einigen die Einstellung.

Über den Jahreswechsel wurde größtenteils fleißig trainiert und das gute Wetter genutzt, um an der Ausdauerfähigkeit zu arbeiten!

Im Rahmenprogramm des Berliner 6-Tage- Rennen im Januar sammelte Kim Heiduck viel Erfahrung und konnte sich über einen fünften Gesamtrang freuen. (Aus schulischen Gründen  verzichteten U17-Fahrer auf die Teilnahme/uhu). Trotzdem ist es aus meiner Sicht ungemein wichtig sich auch im Winter an Wettkämpfen zu beteiligen und schon dabei zu lernen!

...

Vor unserem Klimalehrgang auf der Ferieninsel Mallorca stand noch einmal die Überprüfung der Kraftfähigkeiten an der Landessportschule Albstadt. Hier konnten (erwartungsgemäß) überwiegend positive Entwicklungen verzeichnet und zum Teil sehr gute Werte erreicht werden.

Ein motivierender Höhepunkt im Februar war das Ausgeben der neuen Rennmaschinen von „Specialized“, die wir in Zusammenarbeit mit Ronny Scholz vom Specialized-Concept-Store und Radsport-Holczer bereits zum vierten Mal durchführen konnten! Darüber hinaus gab es noch schmucke neue Rennschuhe und den passenden S-Works-Helm!

Für diese Unterstützung möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Ronny Scholz und Radsport Holczer bedanken!

Bei der Teamkleidung mussten wir auf Restbestände zurückgreifen. Die komplette Kollektion war leider noch nicht geliefert und wurde erst zu Saisonbeginn nachgereicht.

Anfang März begaben sich die WRSV-Junioren gemeinsam mit dem Badischen Junioren zu unserem traditionellen 14-tägigen Trainingslager der ARGE nach Alcudia auf Mallorca.

Ausgerüstet mit unseren neuen „Specialized“ –Tarmac Rennmaschinen mit der besten Dura-Ace-Gruppe galt es die sehr hohen Trainingsumfänge in der Gemeinschaft und unter klimatisch günstigen Bedingungen zu absolvieren.

Gemeinsam wurden rund 1800 Trainingskilometer in hoher Qualität trainiert. Unsere Rennmaschinen funktionierten ohne Probleme und sorgten für gute Stimmung bei den Rennfahrern. Auch sorgte das gute Wetter für zusätzliche Motivation. Damit die Schule und Ausbildung der Jungs nicht vernachlässigt wird, fanden tägliche Unterrichtsstunden durch eigens mitgereiste Lehrer bzw. -studenten statt. Für deren Unterstützung sind wir dankbar und hoffen dies auch in Zukunft so praktizieren zu können! Leider blieben nicht alle Sportler gesund, so dass auch Trainingsausfälle zu verzeichnen waren.

Ende März ging dann endlich die Straßensaison wieder los und hatte Anfang April mit der Cottbuser Etappenfahrt bereits einen internationalen Gradmesser. Hier schlugen sich die Junioren achtbar!

Achtungserfolge beim Zeitfahren durch Georg Steinhauser (RU Wangen) oder das Umsetzen der taktischen Vorgabe sind hier zu nennen.

Unser Bundeskader Kim Heiduk weilte zeitgleich mit der Auswahl des BDR zum Nationscup-Rennen Paris-Roubaix und konnte mit Platz 16 erste achtbare internationale Aufmerksamkeit erzielen!

Zum Bahnsichtungsrennen in Frankfurt/Oder wurde sichtbar, wie groß leider unsere Rückstände zur nationalen Spitzenleistung in den Bahndisziplinen sind. Hierbei war ich immer noch mit der U17 und U19 allein verantwortlich, auch konnten wir mit zwei U17 und drei U19 Fahrern quantitativ nicht bestehen, einzig Moritz Bader (RSC Biberach) in der U17 konnte gute Leistungen erzielen, stürzte aber leider im Schlusswettbewerb des Omniums, dem Punktefahren. Er wäre sonst unter die besten sechs bis acht Platzierten gefahren.

Ab Mai sollte dann ... mit Konstandinos Georgiadis ein U17 Trainer wirksam werden! Am 1. Mai noch als Zuschauer, begann er mit den Landesmeisterschaften in Singen seine „aktive“ Trainerarbeit!

Die Bundesligaserie begann Ende April in Kreuzau/Düren in der Eifel mit einem Straßenrennen mit internationaler Beteiligung aus der Schweiz und den Niederlanden. Noch in der neutralen Phase wurde das Schaltwerk von Kim Heiduck durch Fremdeinwirkung abgerissen und er musste das gesamte Rennen mit dem Ersatzrad absolvieren. Dies ist leider technisch nur 10-fach ausgestattet und nicht auf die optimale Position einstellbar, aber Kim Heiduck blieb unbeeindruckt und befand sich mit Georg Steinhauser in der Spitzengruppe! 1200 Meter vor dem Ziel kam dann Steinhauser zu Fall und in der Zielkurve wurde Heiduck in aussichtsreicher Position durch gestürzte Fahrer massiv behindert. Platz 30 war dann mehr als schade!

Von Düren ging es direkt zum nächsten Bundesligarennen nach Frankfurt am Main. Dieser schwere Kurs, in der Vergangenheit immer positiv von WRSV-Sportlern absolviert, wurde auch dieses Jahr erfolgreich!

Stets im Vorderfeld zu finden Heiduck, Steinhauser und auch Moritz Henninger (Adler Empfingen). Georg Steinhauser befand sich ab dem letzten Drittel in der dreiköpfigen Spitzengruppe und zählte hier zum Stärksten. Leider fehlten ihm dann auf der Zielgeraden die Kraft, aber Platz drei ist beachtenswert und ganz stark!

Dazu erreichte das Team des WRSV mit Platz sechs durch Kim Heiduk und Platz 14 durch Moritz Henninger überraschenderweise den Sieg in der Teamwertung, der Tage später leider korrigiert wurde, da dann doch die Sekunden in der Addition gefehlt haben! Trotzdem, das war überzeugend stark gefahren!

Bei der BaWü im Zeitfahren überzeugte Georg Steinhauser dann souverän und eindeutig.

Kim Heiduck war zum Nations-Cup in Tschechien und erfüllte vollends seine Aufgaben im Team des Bundestrainers. Es mussten fünf Etappen im schweren Profil gemeistert werden! Übrigens unterstützte hier Jochen Löster, unser „Chefmonteur“, als Mechaniker die Juniorennationalmannschaft tatkräftig und sorgte für gute Stimmung im Team!

Über die Pfingstfeiertage konnte Georg Steinhauser mit dem Badischen Team an der AXEL-RF in den Niederlanden starten und wurde hervorragender Elfter im Zeitfahren. Für ihn, als junger Jahrgang, war es wichtig auch bei solch schweren Rennen im Ausland zu überzeugen. Der Bundetrainer wurde auf ihn aufmerksam!

Während Kim Heiduck zum Nationscup in Morbihan/Frankreich weilte und mit Platz zehn und Platz drei super Ergebnisse einfuhr, fand in Deutschland die Vierbahnen-Tournee als Bundesligawertung statt.

Daniel Walter (TSV Ellwangen) und Nick Hartmann (RSV Öschelbronn) kämpften tapfer, fuhren gut mit und erreichten am Schlusstag mit Platz fünf im Madison ein Top-Ergebnis! Fragwürdig bleibt die Sinnhaftigkeit dieser Bundesligawertung, gehen doch nur wenige Fahrer (zwei bis drei) pro Team an den Start.... Hier muss und wird viel früher in der Bahn-Ausbildung Wert daraufgelegt.

Zurück bei den Straßenrennen Ende Mai zum Bundesligarennen in Karbach/Bayern. Hier folgte nun das Meisterstück der Teamleistung! Nach vielen Geplänkel bis zur vorletzten Runde befanden sich dann wiederum Kim Heiduck und Georg Steinhauser in der siebenköpfigen Spitzengruppe. 500 Meter vor dem Ziel musste Georg Steinhauser abreißen lassen, wurde Siebter. Aber Kim Heiduck gewann bei der schwierigen Zielanfahrt den Sprint und siegte bravourös!

In der Teamwertung ging diesmal die Rechnung auf und das WRSV-Holczer-Radteam gewann!!!!

Wer hätte das im Herbst 2017 in Augsburg vorhersagen wollen oder können?

14 Tage später, Mitte Juni, die DM in Ochsenhausen bei Biberach auf einem mittelschweren Kurs. Bester unseres Landesverbandes wurde Kim Heiduck als Fünfter, der darüber tieftraurig war, aber Meisterschaften verlaufen manchmal ungewöhnlich und anders! Trotzdem großen Respekt für diese Leistung und Platzierung!

Nächste Höhepunkte wurden vorbereitet und folgten Mitte Juli mit der DM Bahn und der Valromey-Rundfahrt in Frankreich. Leider war die Bahn-DM eine Bestätigung unserer schwachen Leistungen im Juniorenbereich bei diesen Bahndisziplinen. Adrian Zuger (RV Stuttgardia Stuttgart), Nick Hartman sowie Daniel Walter waren leider nicht in der Lage vordere Plätze zu belegen, aber sie stellten sich der Aufgabe und bemühten sich nach bestem Können. Hier betreute Kostas Georgiadis die Jungs, da zeitgleich die „Valromey“ stattfand!

„Valromey“, da hatten wir im Jahr davor, 2017, einen Totalausfall zu vermelden, viel Pech, Stürze und akute Krankheiten brachten diese enttäuschende Bilanz. Das Team schwor sich ein und wollte das negative Ergebnis von 2017 vergessen machen. Und es gelang! Allen voran wieder Kim und Georg! Auch Moritz Henninger brachte gute Teamarbeit ebenso wie Matthias Herrmann (RSC Biberach) und Philipp Hund (Gaststarter aus Baden).

Bei dieser sehr hochwertigen Etappenfahrt mit diesmal vier Etappen über viele Berge belegte Kim Heiduck am Ende einen Podestplatz und wurde Dritter! Eine famose Leistung!

Georg Steinhauser, immer aktiv und oft in Ausreißergruppen, war fortwährend im Vorderfeld dabei und Philipp Hund sicherte die Teamwertung, in der wir sehr guter Sechster wurden bei 27 Teams. Georg Steinhauser wurde Siebter des jungen Jahrgangs!

Kim Heiduck, zweimal Etappenzweiter und Georg Steinhauser als Gesamt-19. Super!

Damit knüpfte das Team an die erfolgreichsten Jahrgänge des WRSV mit Nerz, Vogt oder Buchmann an und darauf können wir berechtigt stolz sein!

Der Veranstalter hat unser Team auch 2019 zum 19. Mal eingeladen und das völlig zu Recht!

Anschließend wurde Georg Steinhauser im Rahmen der Nationalmannschaft zur Oberösterreichrundfahrt eingeladen. Noch nicht erholt von der Valromey und durch Defekte geschwächt enttäuschte er nicht, wenngleich die Form fehlte, aber er ist junger Jahrgang und lernt und lernt und lernt….

Nach kurzer Verschnaufpause (aktive Erholung) wurde am 12.08. die Bundesliga in Bellheim gestartet.

Ich musste mich aus privaten Gründen vertreten lassen durch Vater Zuger und Alexander Israel, denen ich nochmals herzlich Dank sagen möchte! Technisch hat alles funktioniert, leider im Rennen nicht alles.

Kim Heiduck wurde in der Spitzengruppe in der Zielkurve zu Fall gebracht und sein möglicher Sieg war weg!

Zum Glück ohne größere Verletzungen aber mit Zeitrückstand erreichte er das Ziel. Moritz als Zwölfter und Georg als 29. waren diesmal unsere Besten.

Anschließend im August wurde in der Nähe von Hamburg, in Otter, die DM im Zeitfahren ausgetragen.

Die Plätze 17 von Georg Steinhauser, 28 von Kim Heiduck und 54 von Daniel Walter waren nicht erwartet, aber man muss den jungen Fahrern auch Fehler zugestehen, befinden sie sich doch in der „Ausbildung“. Hier wurde das Team unterstützt von Hartmut Täumler und Adrian Auerbacher. Beiden gilt auch hier der besondere Dank für ihre Hilfsbereitschaft!

Für Kim Heiduck begann jetzt die unmittelbare Vorbereitung auf die die Weltmeisterschaften in Innsbruck gemeinsam mit dem Bundestrainer und den ehemaligen WRSV-Kadern Marius Engelhardt und Marius Mayrhofer, die unseren Verband ja verlassen haben.

Anfang September stellten wir uns dem Bundesliga-Vierermannschaftsrennen in Genthin. Platz acht war nicht gut genug, aber auch hier fuhren alle vier das erste Mal in ihrem jungen Leben diese harte Radsportdisziplin, die nur mit dem „Spee-Cup“ bereits über Jahre am Leben gehalten wird!

Währen dessen fuhr Kim Heiduck in Italien mehrere Vorbereitungsrennen, nicht immer mit Glück, aber stetig aufmerksam dabei und seine Aufgaben erfüllend! Dies brachte ihn letztendlich die Nominierung zur WM!

Hierbei, in einem taktisch geprägten Rennen, auf schweren Kurs wurde im Sechs-Mann-Team des BDR mannschaftsdienlich und zielorientiert gefahren! Großer Einsatz und Teamwork, aber nicht zuletzt das Können, brachten dem BDR mit Marius Mayrhofer den Vizeweltmeisterrang! Kim Heiduck konnte immerhin noch 31. werden. Gratulation zu dieser sehr guten Saison!

Zeitgleich fand in Frankfurt an der Oder die Herbstsichtung auf der Bahn statt!

Gefahren wird da bereits in den Altersklassen des Jahres 2019. Nach Absagen von Albrecht und Bader war Adrian Zuger der einzige Junior am Start. 17. in der Gesamtwertung ist für ihn ein gutes Ergebnis und mit Platz vier im Ausscheidungsfahren gelang das beste Ergebnis.

(Schulische Situationen sorgten für  Absagen, so dass die "Aufgabe, die Kader auf das Wettkampfsystem des BDR vorzubereiten"(Kriegs), nicht gänzlich durchgeführt werden konnte./uhu). Bei den Junioren ist einiges nicht mehr zu korrigieren und wenn es uns, den Nachwuchstrainern und Übungsleitern, nicht gelingt in der Schülerklasse das Interesse zu wecken, brauchen wir uns nicht wundern, dass Spass und Fun immer mehr in den Vordergrund treten, an Stelle von leistungsorientiertem Sport! Mal abgesehen von der demographischen Entwicklung und Mittagschule.....

Das Finale der Radbundesliga stand noch an, auf dem Autotestkurs „Bilster Berg“ in NRW wurde um 8:30 Uhr gestartet, alle motiviert für einen guten Saisonabschluss!

Nick Hartmann und Daniel Walter fehlten hierbei...

Am Ende einer langen Saison haben einige doch nicht mehr genügend Kraft gehabt. Platz 22 von Kim Heiduck, 26 von Matthias Herrmann und 39 von Moritz Henninger waren das was zählt!

Am Ende wurde das WRSV-Holczer-Radteam hervorragender Fünfter in der Gesamtwertung bei 20 gestarteten Mannschaften. Mit ein bisschen Glück und noch mehr Können wäre ein Podestplatz möglich gewesen.

Fazit bleibt, dass die jungen Talente weiter „bearbeitet“ werden müssen und die Ausbildung mit 18 nicht vorbei ist. Jeder hat dieses Jahr sein Können zeigen dürfen und seine persönlichen Konsequenzen gezogen.

2019 werden mit Georg Steinhauser, Adrian Zuger und Franz Schlachter drei verbliebene Sportler des Junioren-Jahrgangs das Gerüst des Landeskaders bilden. An ihrer Seite werden sich die „jungen“ Talente Moritz Bader (Bundeskader NK2), Fabian Keller, Silas Schaible (MRSC Ottenbach), Lasse Leben (RSG Heilbronn), Leonhard Albrecht (RV Ravensburg) und Jacob Schorr (SSV Ulm) entwickeln und versuchen die erfolgreichen Traditionen des WRSV aufrechtzuerhalten.

Das Bundesliga-WRSV-Holczer-Radteam der Junioren wird auch 2019 durch den Specialized-Concept-Store unterstützt und mit hochwertigem Material, sowie Schuhen und Helmen ausgestattet! Dazu nochmals vielen Dank besonders an Ronny Scholz!

Nicht versäumen möchte ich, mich bei den Helfern und Unterstützern bei unseren Maßnahmen recht herzlich zu bedanken. Namentlich seihen hier mit Jochen Löster, Bernhard und Gabi Heiduk, Adrian Auerbacher, Hartmut Täumler, Alexander Israel, Jens Walter und Herr Zuger genannt!

Es wird auch in Zukunft nicht ohne ehrenamtliche, engagierte Helfer möglich sein den hohen Aufwand zu realisieren. Hier müssen wir uns breiter aufstellen und vor allem die durch den WRSV ausgebildeten Trainer einbeziehen.

Bodo Kriegs 21.11.2018 mischfinanzierter Landestrainer U19"

 

 

Text:uhu/Bubeck/Kriegs

Foto: Georgiadis

 

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