Der finale Durchgang der German-Masters-Serie fand am letzten Septemberwochenende in Nufringen statt. Bei der 5. und 6. WM-Qualifikation der Kunstradsportler*innen strauchelten die Favoriten der Disziplinen. Die jeweiligen Gesamtsiege und WM-Startplätze waren ihnen aber dennoch nicht zu nehmen.

Beim 4er Kunstradsport der Frauen fuhr die Mannschaft des RMSV Aach (Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Sabrina Bürßner und Carina Paukstadt) mit 196,78 Punkte knapp hinter Steinhöring im Finaldurchgang auf den dritten Platz. Auch in der Vorrunde belegten sie Rang 3. Beide Durchgänge konnte die Mannschaft vom VfH Worms für sich entscheiden.

Zwei weitere Qualifikationsdurchgänge zur Weltmeisterschaft finden in dieser Disziplin am kommenden Samstag statt.

Im Einer Kunstfahren der Männer konnte Weltmeister Lukas Kohl (BAY) mit zwei Ergebnissen oberhalb der 205-Punkte-Marke auch die letzten beiden der sechs Durchgänge gewinnen und ist damit Masters-Gesamtsieger. Auf Platz zwei in der Gesamtwertung landete Max Maute vom RSV Tailfingen. Er musste sich in beiden Durchgängen knapp seinem Konkurrenten Marcel Jüngling (RKV Dornheim) geschlagen geben. Hier wird sich erst bei der kommenden Deutschen Meisterschaft entscheiden, wer an der Weltmeisterschaft in Stuttgart starten darf. Simon Köcher vom RSV Öschelbronn erreichte mit 181,65 Punkten den 5. Platz - knapp zwei Punkte vor Sebastian Zähringer (RSV Concordia Unteribental), der 179,59 Punkte erreichte. Beide starteten in der Zwischenrunde für eine weitere Wertung in der WM-Qualifikation. Emilio Arellano vom RV Oberjesingen und Torben Staudenmeier (RKV Herbrechtingen) folgten auf den Plätzen 7 und 8.

Das Duo Caroline Wurth und Sophie Marie Wöhrle vom RSV Gutach musste sich in der Vorrunde noch Selina Marquardt und Helen Vordermeier (RV Oberjesingen) geschlagen geben. Im Finale erreichten sie dann aber 147,61 Punkte und sicherten sich den Master-Gesamtsieg. Beide Paare werden auch bei der Weltmeisterschaft in Stuttgart an den Start gehen. Annice Niedermayer und Jessie Hassmüller vom RKV Denkendorf fuhren auf PLatz 5.

In der Konkurrenz der 2er offene Klasse konnten die Weltmeister Serafin Schefold und Max Hanselmann (RV Öhringen) ihre Leistung nicht wie gewohnt abrufen. Sie landeten im Finale überraschend hinter dem Duo Styber/Rödinger (RSV Langenselbold), welche mit nur 2 Punkten Abzug eine nahezu perfekte Kür vorführten.

Der Gesamtsieg war den Öhringern dennoch nicht zu nehmen. Auf Platz 3 kamen Patrick Tisch und Nina Stapf (SG Denkendorf/Magstadt).

Einer-Weltmeisterin Milena Slupina musste sich ebenfalls überraschend geschlagen geben - Lara Füller (RKV Poppenweiler) konnte das Finale mit 181,19 Punkten gewinnen. Bereits in der Vorrunde konnte Lara ihre Kür nahezu fehlerfrei abrufen und erreichte mit 187,19 Punkten eine persönliche Bestleistung. Lena Günther, die vom ausrichtenden RV Nufringen dank Wildcard als vierte Teilnehmerin im Finale starten durfte, konnte hier sogar den 3 Platz vor Maren Haase (RV Blitz Hoffnungsthal) erreichen. Mattea Eckstein (SportKultur Stuttgart) landete auf Platz 5.Theresa Klopfer (RV Ebnat), Magdalena Müller (RV Mochenwangen) und Carina Steinhilber (RSV Tailfingen) erreichten die Plätze 11, 13 und 16.

  

 Alisa Lais gewinnt internationalen Deutschlandcup

In Schwanewede bei Bremen fand der internationale Deutschlandcup der Kunstradsportler*innen statt. Aus Baden-Württemberg nahmen einige Sportler*innen die weite Anreise in Kauf um an dem Wettkampf teilzunehmen, sich auf Bundesebene zu messen und auch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft zu erfahren.

Für Alisa Lais vom RSV Wallbach hat sich die weite Anfahrt mitunter besonders gelohnt: Sie konnte mit einer starken Leistung 167,79 Punkte erreichen und damit den Sieg in der weiblichen Einer-Konkurrenz mit nach Hause nehmen. Ebenfalls auf das Siegertreppchen fuhr Theresa Klopfer vom RV Ebnat auf Platz 2.

Anne Lais vom RSV Wallbach konnte ihre Kür nicht ganz abrufen und belegte Platz 12.

Bianca Benz aus Herrenzimmern erreichte den 16. Platz.

Auch beim 1er der Männer ging der erste Platz nach Baden-Württemberg: Torben Staudenmaier vom RKV Herbrechtingen/Soli erreichte 168,71 Punkte. Dennis Auer vom RMSV Nenzingen musste sich mit Platz 4 zufriedengeben.

Im 2er offene Klasse ging Dennis Auer mit seiner Frau Verena Auer ebenfalls an den Start - auch hier lief es nicht optimal. Die beiden erreichten dennoch den dritten Platz.

Im 6er Kunstradsport offen konnte sich die Mannschaft vom RV Edelweiß Aach nach dem zweiten Platz in der Vorrunde im Abendfinale mit neuer Bestleistung den ersten Platz sichern.

Im 4er Kunstradsport der Frauen erreichten sie den dritten Platz - hier konnten sie ihre Bestleistung auf 197,54 Punkte steigern. Die Mannschaft vom RV Ebnat erreichte Platz zehn.

Im 4er Kunstradsport offene Klasse konnte die Mannschaft vom RKV Denkendorf beide Durchgänge für sich entscheiden.

 

  

Vom 20.-24.09.2021 haben 15 Kunstradsport- und 5 Radballtrainer an der Landessportschule Albstadt
ihre Prüfung zum Trainer C erfolgreich abgeschlossen. Ein wichtiges Signal in dieser Zeit der Pandemie.

Um die entstandene Lücke im Nachwuchsbereich durch die Coronapandemie wieder schließen zu können
ist das ehrenamtliche Engagement von Trainern in unseren Vereinen enorm wichtig.
Deshalb ist es ein tolles Signal, dass so viele neue C-Trainer ihren Abschluss der Ausbildung erreicht haben.
Der Hallenradsport hofft, dass alle Trainer sich verstärkt um Nachwuchsgewinnung bemühen, damit die Lücke
durch die Coronapandemie schnell geschlossen werden kann.

 

Nicht nur, dass die Hallenrad-WM in Stuttgart mit einem Jahr Verspätung sogar vor 5000 Zuschauern stattfinden kann, ist eine gute Meldung für Hallenradfans aus ganz Deutschland. Sondern auch die KunstradGeneralprobe im schwäbischen Albstadt wird laut der in BadenWürttemberg geltenden Corona-Verordnung vor Zuschauern ausgetragen werden können.

Das bestätigte der Organisator und Kunstrad-Bundestrainer Dieter Maute. Das Weltcup-Finale im Kunstradsport in Albstadt-Tailfingen findet eine Woche vor der Hallenrad-Weltmeisterschaft in der Porsche-Arena in Stuttgart statt. Das bietet die Möglichkeit bei den Weltcup-Finals bereits vor dem absoluten Saisonhöhepunkt die Sportler in Bestleistung zu erleben: „Wir hoffen, dass einige Sportler die kurze Anfahrt von Stuttgart nach Albstadt als Anreiz nehmen, noch einen solch hochkarätigen Test kurz vor der WM wahrzunehmen“, sagt Dieter Maute. Ein spannender Tag steht dann den Zuschauern in der vollbesetzen Zollern-Alb-Halle bevor. Mit einem Hygienekonzept, welches die 3G-Regel umfasst, können die „Macher“ Dieter und Max Maute 800 Zuschauer und damit eine Auslastung des Events zusagen.

Der Vorverkauf für den am 23. Oktober stattfindenden finalen Test der Rad-Akrobraten wurde inzwischen gestartet. Weitere Infos zum Kartenvorverkauf hier.

Auf atemraubende Wettkämpfe können sich die Zuschauer einstellen, denn Bundestrainer Maute sieht viel Spielraum bei den zu vergebenden Plätzen: „Da das Finale doppelt gewertet wird, kann vor allem im 2er Frauen noch alles drin sein. Im 1er der Männer liegen Marcel Jüngling, der amtierende Vize-Weltmeister, und der aus Albstadt kommende Max Maute Punktgleich auf Platz zwei. Spannung pur, im Finale. Insbesondere für die Albstädter“

Foto: Uwe Hanselmann

  


 Presse-Information vom 06. September 2021 


Der Vorverkauf geht weiter – es gelten die 3-G-Regeln  Stuttgart feiert die Hallenradsport-WM 2021 „Die Vorfreude bei den Teams ist riesig“  Stuttgart – Alles klar für die WM: Die Stuttgarter Porsche-Arena öffnet vom 29. bis 31. Oktober 2021 ihre Türen für die Hallenradsport Weltmeisterschaften 2021. Die Radsport-Fans aus aller Welt dürfen sich freuen – nach der Corona-bedingten Absage im vergangenen Jahr können die Titelkämpfe der Kunstradfahrer und Radballcracks in diesem Jahr über die Bühne gehen. 


Für David Lappartient, Präsident des Weltverbandes UCI, endet mit dieser WM die „große Stille“ in den Arenen. „Die Rückkehr der Zuschauer machen diese Weltmeisterschaften zu etwas ganz Besonderem für alle Teams und die Zuschauer. So sieht es auch Rudolf Scharping, Präsident des Bund Deutscher Radfahrer: „Dass die WM stattfindet, das freut mich riesig". Faszinierender Sport,super Stimmung, gute Organisation, freundliche Gastgeber - dafür stand und steht Stuttgart“. 


Nach Basel 2019 wird nun also wieder die baden-württembergische Landeshauptstadt Treffpunkt der weltbesten Kunstradfahrer und Radballer.

An den Weltmeisterschaften nehmen Teams aus rund 20 Nationen mit ihren besten Athletinnen und Athleten teil, wie Harry Bodmer, Vize-Präsident Hallenradsport im BDR, weiß: „Die Vorfreude bei den Teams ist riesig“. 


Für Spannung ist gesorgt und an den drei Wettkampftagen gibt es in der Porsche Arena viel zu sehen – von spektakulären und faszinierenden Kunststücken auf den Spezialrädern bis zu spannenden Spielen,Torschüssen und Paraden beim Radball.


Weltmeister Lukas Kohl, der vor fünf Jahren in Stuttgart seinen ersten WM-Titel gewann, sagt: „Mir bedeutet die Weltmeisterschaft
im eigenen Land richtig viel. Deutschland ist die Kunstradhochburg. Ich bin momentan richtig fit, bestens vorbereitet und heiß auf mein WM-Projekt Stuttgart 21.“    

Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft: „Diese Weltmeisterschaften sind ein tolles Signal. Endlich geht der Veranstaltungsbetriebauch in den Arenen wieder los. Gemeinsam mit dem Weltverband UCI und dem Bund Deutscher Radfahrer werden wir diese WM zu einem Erfolg machen, so wie bereits 2010 und 2016.“ 


Grundlage für die Durchführung der Veranstaltung wird ein eng mit allen Beteiligten und den lokalen Behörden abgestimmtes Hygienekonzept sein. Bislang sind bereits rund 3.500 Karten für die Hallenradsport-WM in der Porsche-Arena verkauft. Und der Ticketverkauf geht weiter. Nach den aktuellen Corona Verordnungen können bis zu 5.000 Radsport-Fans die Wettbewerbe verfolgen.

Es gilt dabei die 3-G-Regel–Zutritt haben Geimpfte, Genesene und Getestete. Die Dauerkarten gibt es beim Easy Ticket Service und seinen Vorverkaufsstellen, Hotline +49 711 / 2 55 55 55 oder www.easyticket.de 


Mehr Infos unter http://www.hallenrad-wm-2021.de

 

Hier finden Sie die vollständige  Presse-Information vom 06. September 2021 

 

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