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Novum: Erste All-Over-Radsport Weltmeisterschaften in Schottland

Erstmals werden - bis auf Querfeldein - alle Weltmeistertitel an einem Ort vergeben. Austragsort ist vom 03. -13. August Glasgow und die schottische Region. Damit schafft die UCI für alle Radsportdisziplinen eine Mega-Plattform und bündelt alle Impulse. Besonders erfreulich aus Württembergischer Sicht ist es, dass eine Vielzahl von Sportler*innen die bundesdeutschen Farben dabei vertreten dürfen. Dies spricht für eine gute und nachhaltige Förderung unserer Talente. Wir freuen uns dabei in den entsprechenden Disziplinen auf gute WM-Resultate von:

Einer-Straße: Liana Lippert (Friedrichshafen) geht als amtierende Deutsche Meisterin und Tour-de-France-Etappensiegerin in das WM-Rennen. Jannik Steimle (Kirchheim/T.) ist für die sechsköpfige Mixed-Staffel aufgeboten und hat dort gute Chancen auf eine TOP-Platzierung.

Bahn: Als Titelverteidigerinnen gehen im Frauen-Vierer Franziska Brauße (Öschelbronn/Betzingen) und Laura Süßemilch (Friedrichshafen/Biberach) an den Start und die beiden geben sich realistische Medaillenchanen. Für die Sprint-Disziplinen ist Alessa-Catriona Pröbster (Zollern-Alb) nominiert.

MTB: Im Aufgebot der Nationalmannschaft stammt ein Großteil der Sportler*innen aus Württembergischen Vereinen. Auf ein TOP-WM-Ergebnis hat sich Luca Schwatzbauer (MTB Teck) fokussiert und David List (RSV Friedrichshafen) komplettiert die Männermannschaft. Bei den Frauen werden die DM-Dritte Ronja Eibl (RSG Zollern-Alb) und Nina Benz (TSV Laichingen) die deutschen Farben vertreten. Und in den Nachwuchsklassen freuen wir uns auf die WM-Teilnahmen in den U-23 Klassen von Alexa Fuchs und Kira Böhm (beide SV Reudern), sowie Paul Schehl (Tura Untermünkheim) und Emil Herzog (RU Wangen). Bei den Juniorinnen feiert Lina Huber (TSG Münsingen) ihr WM-Debut.

Kunstradsport/Radball: Im Aufgebot der Nationalmannschaft stammt ein Großteil der Sportler*innen aus Württembergischen Vereinen. Als absolute TOP-Favoriten im 2-er Kunstradsport der offenen Klasse gehen die fünffachen Weltmeister Serafin Scheffold und Max Hanselmann (beide RV Öhringen) an den Start. Bei den Frauenteams haben sich mit Selina Marquart und Hellen Vordermeier (SG Oberjesingen/Stuttgart) und Jessie Hasmüller und Annice Niedermayer (beide RKV Denkendorf) gleich zwei Teams die Startplätze gesichert.  Im 1-er Kunstradsport wird Vizeweltmeisterin 2021 Lara Füller (RKV Poppenweiler) ebenso auf Medaillenkurs fahren, wie der vormalige Junioren-Europameister 2021 Philipp-Thies Rapp (RSV Tailfingen) nunmehr bei seinem WM-Debut. Für ein Novum stehen Nadine Weber und Claire Feyler (beide RVW Merklingen), die bei der erstmalig ausgetragenen Radball-WM für Frauenteams für Deutschland starten dürfen.

BMX-Race: Bereits seit der Vorwoche bereitet sich die BMX-Race-Nationalmannschaft in Schottland vor und hat sich im Training mit der Bahn vertraut gemacht. Sehr erfreulich ist es, dass 8 von 10 WM-Nominierten aus Württembergischen Vereinen stammen: Bei den Männern Elite sind dies Stefan Heil, Julian Schmidt und Philip Schaub (alle MSC Ingersheim), sowie Kay Stindl (Skizunft Kornwestheim). Regula Runge (Salamander Kornwestheim) ist für das Frauen Elite Renne nominiert und in den U-23 Klassen sind es Alina Beck (Skizunft Kornwestheim), sowie Jan Anton Jakob Skrzypek (MSC Strudelbachtal) und David Szell (Skizunft Kornwestheim)

Trial: Simone Hertter (BMX-Club Württemberg)  startet im Wettbewerb der Elite Frauen als 4. der diesjährigen DM. Bei den Elite Herren geht der amtierende Deutsche Meister in der 26‘‘-Klasse Oliver Widmann (BMX-Club Württemberg) in den Wettbewerb und sein Vereinskollege Ben Bräuning steht in der Radklasse 20‘‘ vor dem WM-Parcours.

Der Württembergische Radsportverband gratuliert den Sportler*innen zur WM-Nominierung und wünscht allen einen guten Wettkampfverlauf.

Welche Wettbewerbe wann stattfinden lesen Sie unter: https://www.cyclingworldchamps.com/schedule/

 

 

Württembergische Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften Kunstradsport und MTB

MTB: Nach der DM BMX fand auch diese DM in Württemberg statt und wurde auf der Weltcup erprobten Strecke in Albstadt durchgeführt. In Abwesenheit von Weltcup-Top-Fahrer Luca Schwarzbauer (Anm. Er bereitete sich zeitgleich auf die WM vor) sicherte sich Max Brandl (Lexware Team Freiburg) im Short-Track und Cross-Country gleich zweimal Gold bei den Männern. Sein Teamkollege David List (RSV Friedrichshafen) gewann Silber im Short-Track Bei den Frauen erkämpfte sich die Lokalmatadorin Ronja Eibl (RSG Zollern-Alb) im Cross-Country-Rennen die Bronzemedaille. Die beiden Juniorinnen Lina Huber (TSG Münsingen) und Pia Pflüger (MTB Teck) überzeugten mit dem Gewinn der Silber- und Bronzemedaille. Auch in den Seniorenklassen gab es Medaillen für Württemberg: Hannes Genze (RV Magstadt) und Lukas Kubis (MTB Teck) gewannen Gold und Bronze im Wettbewerb der Master 2, eine weitere Bronzemedaille erkämpfte sich Sascha Schraml (Magstadt) im Rennen der Masters 1.

Hallenradsport: Mit dieser Meisterschaft war es bereits die dritte DM, welche 2023 im württembergischen Verbandsgebiet stattfand. In der Kunstradsporthochburg Nufringen gewann Lara Füller (RKV Poppenweiler) die Goldmedaille im Einer-Kunstradsport der Frauen, bei den Männern fuhr Philip-Thies Rapp (RSV Tailfingen) zu DM-Silber. Im 2-er der offenen Klasse gab es einen württembergischen Doppelsieg. Es gewannen die fünffachen Weltmeister Serafin Scheffold/Max Hanselmann (RV Öhringen) vor Patrick Tisch/Nina Stapf (SG Denkendorf/Magstadt). Im Wettbewerb 2-er Kunstradfahren der Frauen gab es sogar einen Württembergischen Dreifacherfolg: Es gewannen überraschend Antonia Bärk/Laura Bruder (RV Öhringen) vor Jessie Hasmüller/Annice Niedermayer (SG Magstadt/Denkendorf), während die favorisierten Selina Marquardt/Helen Vordermeier (SG Oberjesingen/Stuttgart) die Bronze-Medaillen erreichten.

Der WRSV gratuliert allen sehr herzlich.

DM Halle

 

Novum und Innovation: Deutsche Hallenradsport Meisterschaften 2023

Manchmal läuft es nicht wie gewohnt und das fordert die Kreativität heraus. Erstmals in der Geschichte des Weltradsports finden (außer Cyclo-Cross) alle UCI-Weltmeisterschaften an einem Ort und zur selben Zeit statt. Glasgow ist im August der „host of all cycling world championships“. Das brachte den traditionellen Kalender im Hallenradsport ganz schön durcheinander, denn sonst trafen sich die Kunstrad- und Radball-Sportler*innen immer im Oktober zur DM und im November zur WM. Damit kam der DM-Termin ins Wanken und angedacht war, die DM in der terminlichen Not unter Ausschluß der Öffentlichkeit im Sommer zu veranstalten. Das forderte heraus und erstmalig wird ein Radsportbezirk, nämlich der WRSV-Radsportbezirk Schönbuch-Würmtal die Meisterschaften ausrichten und das Präsenzformat retten. Wir sprachen mit dem Bezirksvorsitzenden Martin Brenner:

Woran es liegt, dass 2023 alle drei Hallenradsport-DM´s in Baden-Württemberg ausrichtet werden: In Baden-Württemberg gibt es noch Leute, die für den Hallenradsport brennen. Es sind Ehrenamtliche - aber bekanntlich stirbt das Ehrenamt aus.

Die DM Elite wird nun vom Radsportbezirk ausgerichtet – ist das ein Novum:

Nein, letztes Jahr war der Radsportverband Rheinhessen e.V. mangels Ausrichter kurzfristig eingesprungen! Vermutlich ist es aber ein Zukunftsmodell, da viele Vereine gar nicht in der Lage sind, so eine Meisterschaft zu stemmen. Es ist schade, dass sich der Verband hier nicht mehr einbringt.

Wie kam es zur Bewerbung?

Ganz einfach. Als ich gehört habe, dass die DM in Frankfurt unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden sollte, ging mir die Hutschnur hoch. Wie willst du denn die jungen Leute so motivieren, diesen zeitintensiven Sport weiter zu betreiben?  Wenn man so die Hochleistungssportler hängen lässt, ist der Hallenradsport in kürzester Zeit tot! Ich habe meine Bezirksvereine mobilisiert. Diese sind der gleichen Meinung. Auch wenn es sehr kurzfristig ist und die Sponsorensuche sich als schwierig erweist, denke ich - vereint sind wir stark, wir schaffen das.

Welche Bezirksvereine ziehen mit:

Wir sind ein runder Tisch mit 10 hallenradsporttreibenden Vereinen aus dem Bezirk Schönbuch-Würmtal e.V., welche sich unter meiner Regie bei der

Organisation einbringen. Es ist auch motivierend, dass sogar der RSC Schönaich, welcher mit dem Hallenradsport nichts zu tun hat, mitmacht!

Wo gibt es Info zu Zeitplan und Eintrittskarten?

Auf der Homepage unseres Bezirksvereins RSV Öschelbronn: www.rsvo.de (auch dies ein Beispiel guter Zusammenarbeit)

 

Wellendingen im Zeichen von Einrad-Freestyle

Lange Zeit ruhte der Nachwuchs-Sportbetrieb im klassischen Hallenradsportverein RV Wellendingen. Doch mit der Aufnahme des Einrad-Freestyle Sports kam das sportliche Leben wieder zurück. Der Bezirksausschuss besuchte die agilen Kinder und Jugendlichen beim Training. Sehr gut organisiert, mit sehr guten Übungsleiterinnen und mit sehr hohem Zuspruch aus der Gemeinde betreiben sehr viele junge Sportler*innen diese akrobatische Sportart. Aktuell besteht sogar für Anfänger*innen ein Aufnahme-Stopp – so groß ist die Nachfrage. Bei den Württembergischen Meisterschaften in der Gruppenkür U-15 und Ü-15 erreichten die Wellendinger in vollbesetzter Halle zwei Mal Silber und freuen sich nun auf die Süddeutschen und Deutschen Meisterschaften.

 

Herzlichen Glückwunsch Franziska Brauße

Die Bahnradsport-Weltklasse-Sportlerin gewann bei den Deutschen Bahnmeisterschaften 4 mal Gold und 1 mal Silber und 1 mal Bronce. Erfreulich ist, dass in ihrem „Windschatten“ gute Nachwuchsfahrerinnen aus Württemberg ebenfalls auf sich aufmerksam machten. So gewann die U-23 Sportlerin Alessa Catriona Pröpster (Heimatort Jungingen) Silber im Teamsprint, U-23 Talent Isabell Kämpfert  (Stuttgardia) errang Rang 4 im Ausscheidungsfahren und Rang 5 im Madison. Der U-17 Ba-Wü-Jugendfahrerinnen-Vierer mit Servay, Rothe, Savine und Bauer gewann die Silbermedaille, noch einmal Silber gewann Julia Servay in der Einer-Verfolgung. Der WRSV gratuliert allen sehr herzlich.

Ulrich Bock, Vizepräsident  

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